Leitlinien-Detailansicht

Arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT) - specific inhalation challenge (SIC)

Registernummer 002 - 026
Klassifikation S2k

Stand: 25.01.2021 , gültig bis 24.01.2026

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT) - specific inhalation challenge (SIC)"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT) - specific inhalation challenge (SIC)"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an klinisch tätige Ärzte*innen, die mit der Diagnostik oder Begutachtung von Atemwegserkrankungen beschäftigt sind und an diejenigen, die die medizinischen und technischen Möglichkeiten zur Durchführung des AIT unter Gewährleistung der Notfallversorgung haben.

    Patientenzielgruppe

    Zielgruppe sind Patient*innen mit arbeitsplatzbezogenen Atemwegsbeschwerden, die eine Exposition gegenüber auf die Atemwege potentiell allergen und in Einzelfällen chemisch-irritativ oder toxisch wirkenden Berufsstoffen aufweisen.

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie beschreibt die ambulante Versorgung und Diagnostik arbeitsplatzbezogener Atemwegsbeschwerden mittels AIT
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie e.V. (DGAKI)
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    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Geschäftsstelle der DGAUM
    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin
    Schwanthaler Straße 73b
    80336 München e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    PD Dr. med. Alexandra M. Preisser Stellvertretende Institutsdirektorin
    Leitung Arbeitsgruppe Klinische Arbeitsmedizin
    Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
    Seewartenstraße 10, Haus 1
    20459 Hamburg e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. med. Jan Heidrich, M.Sc. (Epi) Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
    Leitung Arbeitsgruppe Public Health
    Seewartenstraße 10, Haus 1
    20459 Hamburg e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:



  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Klärung der Ursache arbeitsplatzbezogener Atemwegsbeschwerden ist erforderlich, um Präventionsmaßnahmen am Arbeitsplatz einzuleiten, die Notwendigkeit eines Arbeitsplatz- oder gegebenenfalls Berufswechsels zu verdeutlichen oder die Anerkennung einer Berufskrankheit zu begründen. Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 2.660 Verdachtsanzeigen für das Vorliegen einer berufsbedingtenobstruktiven Atemwegserkrankung gestellt, 619 Berufskrankheiten der Nr. 4301 und 4302 wurdenbestätigt (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, DGUV, 20201). Der arbeitsplatzbezogene Inhalationstest (AIT) ist für die Diagnostik arbeitsplatzbezogener Atemwegsbeschwerden von wesentlicher Bedeutung, sofern die Arbeitsanamnese sowie allergologische und pneumologische Befunde für eine eindeutige Diagnosestellung nicht ausreichen. Auf Grundlage einer bestehenden S1-Leitlinie „ArbeitsplatzbezogenerInhalationstest (AIT)“ der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin(DGAUM) aus dem Jahre 2005 (überarbeitet in 2010) können im Rahmen des AIT spezifische Arbeitsplatzsimulationenmit auf die Atemwege potentiell allergen oder chemisch-irritativ wirkenden nativen Arbeitsstoffen oder auch kommerziellen Allergenlösungen durchgeführt werden. Die hohe Relevanzdes AIT für die Diagnostik arbeitsplatzbezogener Atemwegsbeschwerden, die sich auch in der zwischenzeitlichen Veröffentlichung eines umfassenden Konsensuspapiers der European RespiratorySociety (ERS) zur Durchführung des AIT zeigt, unterstreicht den Bedarf einer aktualisierten Leitliniefür den AIT.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Mit der Leitlinie sollen für die betroffenen ärztlichen Fachgruppen – Arbeitsmediziner*innen, Pneumolog*innen, Allergolog*innen – handlungsorientierte Grundlagen für die Diagnostik arbeitsplatzbezogener Atemwegsbeschwerden mittels AIT