Leitlinien-Detailansicht

Medikamentensicherheit in der Kinderanästhesie

Registernummer 001 - 033
Klassifikation S2k

Stand: 24.11.2021 , gültig bis 23.11.2026

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Medikamentensicherheit in der Kinderanästhesie"
Langfassung der Leitlinie "Medikamentensicherheit in der Kinderanästhesie"
Patientenleitlinie "Medikamentensicherheit in der Kinderanästhesie"
Leitlinienreport

Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Medikamentensicherheit in der Kinderanästhesie"
    Langfassung der Leitlinie "Medikamentensicherheit in der Kinderanästhesie"
    Patientenleitlinie "Medikamentensicherheit in der Kinderanästhesie"
    Leitlinienreport

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Adressaten dieser S2k-Leitlinie sind Anästhesisten und Pflegekräfte in allen ambulanten undstationären Einrichtungen, in denen Kinder anästhesiologisch betreut werden. Sedierungen undMaßnahmen, die beispielsweise im Bereich der Kinderintensivmedizin oder Kindernotfallmedizindurch Personal anderer Fachrichtungen als der Anästhesie durchgeführt werden sind nichtGegenstand dieser Leitlinie.

    Patientenzielgruppe

    Die Zielgruppe sind Kinder aller Altersstufen bis zum Erreichen der Volljährigkeit, dieanästhesiologisch zur Durchführung einer Sedierung oder einer Narkose für eine diagnostische oderinterventionelle Maßnahme versorgt werden. Die Bereiche der Notfallmedizin und Intensivmedizinwerden in dieser Leitlinie nicht berücksichtigt. Die vorliegende Leitlinie fokussiert auf pädiatrischeBesonderheiten und Bedürfnisse, dennoch sind viele der Empfehlungen altersunabhängig sinnvoll.Sie können beispielsweise ebenso als Vorlage für Leitlinien zur Arzneimitteltherapiesicherheit beider Anästhesie von Erwachsenen dienen.

    Versorgungsbereich

    ambulant, stationär, teilstationär

    Diagnostik, Therapie, Rehabilitation

    primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung  

  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e. V. (DGF)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Ursula Homberg Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI)
    Roritzerstraße 27
    90419 Nürnberg Tel.: 0911 – 933 78 28 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Priv.-Doz. Dr. med. Jost Kaufmann Kinderkrankenhaus der Kliniken der Stadt Köln gGmbH
    Amsterdamer Str. 59
    50735 Köln Tel.: 0221 – 8907 – 15199 e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Es konnte einerseits gezeigt werden, dass Kinder im Vergleich zu Erwachsenen besonders von Medikamentenfehlern bedroht sind. Diese Bedrohung wird durch die Rate (z.B. im stationären Bereich 3 x häufiger) und die Bedrohlichkeit der Fehler (Dosierungen mit einem 10er Potenzfehler durch „Verrechnen“) verursacht.  Andererseits sind einfache und praktikable Maßnahmen bekannt und durch Evidenz belegt, mit denen die Rate und die Intensität der Fehler gesenkt werden können und die in anderen Ländern bereits seit Längerem zu Handlungsempfehlungen zusammengefasst wurden. Medikamentenfehler sind die dritthäufigste Ursache von schwerwiegenden Komplikationen in der Kinderanästhesie. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Zielsetzung der Leitlinie ist es, die Sicherheit und Qualität der Pharmakotherapie und damit derPatientensicherheit in der Kinderanästhesie zu verbessern. Hierzu werden Bedrohungen undMechanismen identifiziert, die aufgrund der pädiatrischen Besonderheiten entstehen oder die zuMedikationsfehlern in der Kinderanästhesie führen können. Aus diesen werden Empfehlungenabgeleitet, die zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit beitragen können. Dabeiwerden die Empfehlungen so gewählt, dass sie möglichst kurzfristig und mit einfachen Mittelnumsetzbar sind. Es ist zu erwarten, dass durch die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen diePatientensicherheit bei der anästhesiologischen Versorgung von Kindern steigt. Zusätzlich ist zuerwarten, dass durch die Vermeidung von Komplikationen auch die dadurch bedingten Folgekostenerheblich reduziert werden können.