Leitlinien-Detailansicht

Intensivmedizinische Versorgung herzchirurgischer Patienten - Hämodynamisches Monitoring und Herz-Kreislauf

Registernummer 001 - 016
Klassifikation S3

Stand: 01.12.2017 , gültig bis 30.11.2022

8.6.2018: redaktionell überarbeitete Langfassung ausgetauscht

Adressaten

Die Leitlinie wurde konzipiert für das ärztliche und pflegerische Personal, welches im Bereich der postoperativen Versorgung kardiochirurgischen Patienten tätig ist.

Patientenzielgruppe

Die Zielsetzung der vorliegenden Leitlinie umfasst eine Optimierung derintensivmedizinischen Behandlung postoperativer kardiochirurgischer Patienten nachaortokoronarer Bypassoperation und/oder klappenchirurgischen Eingriffen auf denEbenen der Struktur- und Prozessqualität zur Erzielung einer Verbesserung derErgebnisqualität unter Berücksichtigung der Gesichtspunkte einer effektiven undeffizienten Versorgung dieser spezifischen Patientenpopulation

Versorgungsbereich

Die Leitlinie bezieht sich auf die stationäre peri-interventionelle oderintensivmedizinische Versorgung erwachsener Patienten.
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Intensivmedizinische Versorgung herzchirurgischer Patienten - Hämodynamisches Monitoring und Herz-Kreislauf"
    Leitlinienreport
    Evidenzbericht
    Appendix I: Recherche-Strategie

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie wurde konzipiert für das ärztliche und pflegerische Personal, welches im Bereich der postoperativen Versorgung kardiochirurgischen Patienten tätig ist.

    Patientenzielgruppe

    Die Zielsetzung der vorliegenden Leitlinie umfasst eine Optimierung derintensivmedizinischen Behandlung postoperativer kardiochirurgischer Patienten nachaortokoronarer Bypassoperation und/oder klappenchirurgischen Eingriffen auf denEbenen der Struktur- und Prozessqualität zur Erzielung einer Verbesserung derErgebnisqualität unter Berücksichtigung der Gesichtspunkte einer effektiven undeffizienten Versorgung dieser spezifischen Patientenpopulation

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie bezieht sich auf die stationäre peri-interventionelle oderintensivmedizinische Versorgung erwachsener Patienten.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e. V., DGF

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Michael Sander Klinik für Anäesthesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
    Rudolf-Buchheim-Straße 7
    35392 Gießen Tel.: 0641 / 985 - 44401 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Michael Sander
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Das hämodynamische Monitoring und die Differentialtherapie mittels adäquater Volumensubstitution sowie positiv inotroper und vasoaktiver Substanzen sind die Grundpfeiler der postoperativen intensivmedizinischen Behandlung von kardiochirurgischen Patienten. Empfehlungen zur Therapie mit Volumenersatzlösungen und kreislaufwirksamen Medikamenten im Rahmen der intensivmedizinischen Behandlungvon kardiochirurgischen Patienten sind nur sinnvoll, wenn gleichzeitig Zielkriterien der Herz-Kreislauftherapie festgelegt werden. Durch entsprechendes Monitoring und die Erfassung der hämodynamischen Parameter muss eine Kontrolle des Behandlungsansatzes erfolgen. Die Auswertung der erhobenen Messwerte, zusammen mit dem klinischen Bild, welches der Patient bietet, erlaubt die Entwicklung eines weiterführenden Therapiekonzeptes.

    Durch die Festlegung von Zielkriterien und deren Implementierung in Behandlungspfade soll die Ursache einer hämodynamischen Instabilität erfasst und adäquat behandelt werden. Das kardiochirurgische Patientengut ist in dieser Hinsicht sehr komplex, da häufig mehrere Ursachen vorliegen können.

    Es existieren Leitlinien und Empfehlungen lediglich für Teilbereiche der kardioanästhesiologischen und kardiochirurgischen Intensivmedizin. So bestehen Leitlinien wie die S3-Leitlinien Intraaortale Ballongegenpulsation in der Herzchirurgie, die S3-Leitlinie zur intravasalen Volumentherapie, die S3-Leitlinie Infarktbedingter kardiogenerSchock, sowie Leitlinien zum Einsatz des Pulmonalarterienkatheters (PulmonaryArteryCatheter Consensus Conference 1997) und der transösophagealen Echokardiographie (American Society of Anesthesiologists and Society of CardiovascularAnesthesiologists Task Force on Transesophageal Echocardiography. 2010. Practiceguidelines for perioperative transesophageal echocardiography. An updated report by theAmerican Society of Anesthesiologists and the Society of CardiovascularAnesthesiologists Task Force on Transesophageal Echocardiography.)

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel dieser Leitlinie ist eine Bewertung der verfügbaren Monitoring-Verfahren im Hinblick auf Indikationen, Vorgehen, Aussagen, Limitationen, Kontraindikationen und Risiken.Weiterhin die Differentialtherapie mit Volumenersatzlösungen versus positiv inotropen und vasoaktiven Substanzen, die differenzierte Katecholamintherapie einschließlich der Inodilatoren und Kalzium-Sensitizer sowie die Einsatzkriterien der intra-aortalenBallonpumpe.

    Folgende thematische Bereiche wurden als Schwerpunkte der Leitlinie eingestuft:

    1. Hämodynamisches Monitoring, Differentialtherapie mitVolumenersatzlösungen sowie positiv inotropen und vasoaktiven Substanzen

    2. Differentialtherapie mit Volkumenersatzlösungen sowie positiv inotropen undvasoaktiven Substanzen