Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 183 - 001
Klassifikation S3

Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose

Anmeldedatum:

24.09.2020

Geplante Fertigstellung:

31.03.2022

Gründe für die Themenwahl:

Osteoporose ist als Volkskrankheit anzusehen und die moderne evidenzbasierte Diagnostik und Therapie erlaubt eine optimale Behandlung der betroffenen Patient*innen. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Mit der Aktualisierung der angestrebten S3-Leitlinie soll eine evidenzbasierte und akzeptierte Entscheidungshilfe für ambulant und stationär tätige Fachärzt*innen in der Versorgung der Osteoporose geschaffen werden, die die Bedürfnisse und Herausforderungen der aktuellen Versorgungssituation berücksichtigt. Durch konsentierte und evidenzbasierte Empfehlungen zur Auswahl und Durchführung von Best Practice Maßnahmen der Diagnostik und Therapie der Osteoporose sowie der Prävention osteoporotischer Frakturen soll die Entscheidungssicherheit der behandelnden Ärzt*innen und der betroffenen Patient*innen erhöht werden. Somit soll die Leitlinie langfristig zu einer hohen Qualität in der Versorgung in Deutschland insbesondere im Fokus des beschlossenen Disease Management Programm Osteoporose, Österreich und der Schweiz beitragen.

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr.in Friederike Thomasius


Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Dachverband Osteologie e.V. [assoziiert]Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Osteologie (DGO)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Bund der Osteologen Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Bundesverband Osteoporose (BfO)

Dachverband Osteologie (DVO)

Interdisziplinäre Gesellschaft für orthopädische und unfallchirurgische Schmerztherapie (IGOST)

Orthopädische Gesellschaft für Ostheologie

Österreichische Gesellschaft für Knochen und Mineralstoffwechsel

Österreichische Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation

Schweizerische Gesellschaft für Radiologie (SGR-SSR)

Schweizerische Vereinigung gegen die Osteroporose

Leitliniensekretariat:

Dr.in Nadine Steubesand

Clinical Guideline Services - CGS

e-Mail senden

Koordination:

Dr.in Friederike Thomasius

Adressaten:

Die Empfehlungen der Leitlinie wenden sich an die in der Versorgung der Osteoporose tätige Fachärzt*innen der

  • Osteologie 
  • Hausärztlichen Versorgung (hausärztlich tätige Fachärzt*innen für Allgemeinmedizin, Internist*innen, praktische Ärzt*innen und Ärzt*innen ohne Gebietsbezeichnung) 
  • Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie 
  • Gynäkologie 
  • Endokrinologie 
  • Geriatrie 
  • Rheumatologie 
  • Radiologie 

Die Leitlinie richtet sich zusätzlich an betroffene Patient*innen sowie deren Angehörige. Ärzt*innen und andere  Mitarbeiter*innen der Physikalischen Therapie und Physiotherapie, sowie Kostenträgern und politischen Entscheidungsträgern sollen die Empfehlungen der Leitlinie zur Orientierung/Information dienen.

Versorgungssektor:

ambulant  

Prävention, Früherkennung

Diagnostik, Therapie   

primärärztliche Versorgung   

Patientenzielgruppe:

Erwachsene

Die Leitlinie richtet sich Patientengruppen mit erhöhtem Osteoporose-Risiko, mit speziellem Fokus auf Risikofaktoren für prä- und postmenopausale Frauen und ältere Männer sowie an betroffene Patient*innen mit Osteoporose.

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Die Evidenzbasierung der Leitlinie fundiert auf Methoden der evidenzbasierten Medizin durch Durchführung von systematischen Recherchen nach Leitlinien und aggregierter Literatur sowie Primärliteratur unter Formulierung von Schlüsselfragen nach PICO-Schema sowie anschließender Bewertung mit standardisierten Tools nach DELBI und SIGN.
Zur Konsensfindung werden formalisierte Verfahren in Form einer Delphi-Befragung, und/oder einer Konsensuskonferenz - unter neutraler Moderation durch eineAWMF-Moderator*in - eingesetzt. Ein öffentliches Konsultationsverfahren ist vorgesehen. 

Ergänzende Informationen:

 Die Aktualisierung der S3 Leitlinie erfolgt u.a. zur Eingliederung eines webbasierten Risikorechners zur Verbesserung der Anwenderfreundlichkeit der Leitlinie, sowie im Rahmen eines beschlossenen DMP, um den Ärzt*Innen die bestmögliche, aktualisierte Evidenz zur Entscheidungsfindung insbesondere im Rahmen der Therapie an die Hand zu geben.