Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 179 - 013
Klassifikation S2e

Rehabilitation der oberen Extremitäten bei Tetraplegie

Anmeldedatum:

28.06.2018

Geplante Fertigstellung:

31.05.2020

Gründe für die Themenwahl:

Die Anwendung der vorliegenden Leitlinie soll zu einer Verbesserung der medizinischen- therapeutischen Behandlungsqualität der Betroffenen führen. Hierzu werden Empfehlungen zu allen relevanten Aspekten der Rehabilitation der oberen Extremitäten bei Tetraplegie unter dem Gesichtspunkt ihres Nutzens gegeben.

Zielorientierung der Leitlinie:

Die Leitlinie präzisiert die Behandlung und Rehabilitation der oberen Extremität bei Patienten mit einer zervikalen Querschnittlähmung mit Tetraparese oder Tetraplegie. Es werden Empfehlungen zur Diagnostik im Rahmen der Anamneseerhebung und Untersuchung und auch zur Therapie (konservativ und rekonstruktiv) gegeben.  Des Weiteren werden Empfehlungen zur Prävention von Schmerzen und Fehlbelastungen formuliert.  Die Empfehlungen sollten speziell in der Erstrehabilitation und –behandlung beachtet werden, um bereits früh nach Lähmungseintritt eine höchstmögliche Funktionalität und Selbstständigkeit des Patienten zu erlangen.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Diana Sigrist-Nix

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie e.V.Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation e.V. (DGNR)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)Visitenkarte

Leitliniensekretariat:

Frau Peter Rauch

Sekretariat Prof. Weidner
Klinik für Paraplegiologie
Universitätsklinikum Heidelberg
Schlierbacher Landstrs. 200a
69118 Heidelberg

Tel.: +49-6221-5626322

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Koordination:

Diana Sigrist-Nix

Schweizer Paraplegiker-Zentrum
Leiterin Rehabilitation
Guido A. Zäch Strasse 1
6207 Nottwil, Schweiz

Adressaten:

Alle mit der medizinischen und rehabilitativen Versorgung Querschnittgelähmter befassten Fachbereiche, Betroffene und deren Angehörige. 

Versorgungssektor:

Ambulante, teilstationäre, stationäre Versorgung, Rehabilitation, spezialisierte Versorgung, lebenslange Nachsorge.

Patientenzielgruppe:

Patienten mit einer traumatischen und nicht-traumatischen zervikalen Querschnittlähmung (Tetraparese bzw. Tetraplegie) in der akuten oder subakuten Phase.

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Systematische Literaturrecherche und Qualitätsbeurteilung der zugrundeliegenden Literatur mit entsprechenden „Critical Appraisal Tools“. Die Einteilung der Evidenzstärke erfolgt mit Hilfe der SIGN Graduierung. Empfehlungen werden im Konsensus mittels DELPHI formuliert, diskutiert und verabschiedet.