Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 083 - 049
Klassifikation S2k

Intraoralscan in der Zahnmedizin

Anmeldedatum:

03.05.2021

Geplante Fertigstellung:

30.06.2023

Gründe für die Themenwahl:

Die Anwendung intraoraler Scanner als Alternative zur konventionellen Abformung hat in der Zahnmedizin Einzug erhalten. Die Anwendungsfelder betreffen alle zahnmedizinischen Disziplinen. Weiter entwickelt sich die digitale Intraorale Erfassung rasant weiter und ermöglicht heute neben restaurativen Anwendungen auch Anwendungen im Bereich digitaler Diagnostik- und Monitoring-Unterstützung. Obwohl die Digitale intraorale Erfassung mittels Intraoralscan eine Schlüsselstelle im digitalen Workflow darstellt, werden die Anwendungsgebiete und Potentiale kontrovers diskutiert.  

Zielorientierung der Leitlinie:

Diese Leitlinie soll den derzeitigen Wissensstand zum Thema intraoraler Scansysteme in der Zahnmedizin hinsichtlich der technischen Grundlagen sowie deren Genauigkeit und Anwendungsgebiete abbilden. Sie dient der Definition von prinzipiellen Rahmenbedingungen bei der Anwendung der Intraoralscanner innerhalb des Gesamtgebietes der Zahnheilkunde sowie der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Deutschland und soll hierfür konkrete Handlungsempfehlungen ableiten.

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. Anke Weber

Leitlinienbeauftragte der DGZMK

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. (DGI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V. (DGKFO)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde e.V. (DGKiZ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung e.V. (DGZ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutsche Gesellschaft für computergestützte Zahnheilkunde (DGCZ e.V.) (mit-federführend)

Arbeitsgemeinschaft Dentale Technologie (ADT)

Arbeitsgemeinschaft Ergonomie in der Zahnheilkunde (AGEZ)

Arbeitsgemeinschaft für Oral- und Kieferchirurgie der DGZMK (AGOKi)

Berufsverband der Allgemeinzahnärzte in Deutschland e.V. (BVAZ)

Berufsverband Deutscher Oralchirurgen, BDO

Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa, BDIZ EDI

Bundesverband der Zahnärztinnen und Zahnärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst e.V. (BZÖG)

Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ)

Deutsche Gesellschaft für digitale orale Abformung (DGDOA)

Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGFDT)

Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI)

Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM)

Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Schlafmedizin, DGZS

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, KZBV

NEUE GRUPPE - Wissenschaftliche Vereinigung von Zahnärzten

Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI)

Arbeitsgemeinschaft Dynamisches Digitales Modell in der Zahnmedizin (AG DDM) e.V.

Arbeitsgemeinschaft für Keramik in der Zahnheilkunde e.V.

Berufsverband der deutschen Kieferorthopäden (BDK)

Leitliniensekretariat:

Dr. Anke Weber

Leitlinienbeauftragte der DGZMK

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Koordination:

Prof. Dr. Jan-Frederik Güth

Zentrum der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum)
der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Theodor-Stern-Kai 7
60596 Frankfurt am Main

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Adressaten:

Die Leitlinie richtet sich an alle Zahnärzte einschließlich der Fachzahna?rzte für Kieferorthopa?die, für Oralchirurgie und für Parodontologie sowie an Ärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Versorgungssektor:

ambulant, stationär, teilstationär

Prävention, Früherkennung

Diagnostik, Therapie 

primärärztliche Versorgung , spezialärztliche Versorgung 

Patientenzielgruppe:

Erwachsene, Kinder/Jugendliche 

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Die Konsentierung der Empfehlungen erfolgt mit Hilfe von formalen Konsensus-Techniken unter neutraler Moderation in Abhängigkeiten der Möglichkeiten unter Pandemiebedingungen (ggf. online) durch nom. Gruppenprozess und/oder Delphi-Verfahren.

Die LL-Gruppe ist repräsentativ für den Adressatenkreis zusammengesetzt.  

Aufgrund der Ziele der Leitlinie (Genauigkeit, Abbildung von Anwendungsgebieten, Definition von prinzipiellen Rahmenbedingungen) wird kein Patientenvertreter in die Leitlinie eingebunden. Die Einbeziehung der Perspektive von Patienten erfolgt über entsprechende Literatur mit patientenorientierten Endgrößen.