Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 083 - 004
Klassifikation S2k

Therapie des dentalen Traumas bleibender Zähne

Anmeldedatum:

30.04.2020

Geplante Fertigstellung:

30.12.2021

Gründe für die Themenwahl:

- Aktualisierung der derzeit aktuellen Therapiemaßnahmen bei bleibenden Zähnen nach dentalem Trauma  

Die Prävalenz des dentalen Traumas wird in nahezu allen Altersgruppen unabhängig von der Region weltweit mit ca. 25% bis 30% als hoch angegeben. Die Inzidenz des dentalen Traumas von Patienten im Alter bis ca. 35 Jahre wird auf bis zu 20% geschätzt. In Deutschland wird über ähnliche Häufigkeiten mit einer Prävalenz von 6 bis 38% im Kindes- und Jugendalter berichtet. Die durch Verletzungen der Zähne bedingten jährlichen Krankheits- und Folgekosten liegen in Deutschland konservativ geschätzt bei ca. 200 bis 550 Euro, wobei die Unfallzahlen mit Zahnverletzungen stetig steigen. Mit der ersten Version dieser Leitlinie wurde erstmals eine systematisch entwickelte Entscheidungshilfe für die Erst- und Weiterversorgung dentaler Traumata nach dem wissenschaftlichen Stand vorgelegt, die im Rahmen dieser turnusmäßigen Aktualisierung an die aktuelle Wissenslage angepasst werden soll.

Zielorientierung der Leitlinie:

  • Entscheidungshilfe zu einer angemessenen Indikationsstellung/ Therapieentscheidung
  • Erhöhung der Rate an Patienten, bei denen der Erhalt des traumatisierten Zahnes erreicht werden kann

Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. Silke Auras, MPH

e-Mail senden

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e.V. (DGZMK)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. (DGI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde e.V. (DGKiZ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V. (DGKFO)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung e.V. (DGZ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Arbeitsgemeinschaft für Oral- und Kieferchirurgie der DGZMK (AGOKi)

Arbeitsgemeinschaft für Zahntrauma der ÖGZMK

Arbeitsgemeinschaft für Röntgenologie (ARö) der DGZMK

Berufsverband Deutscher Oralchirurgen, BDO

Bundesverband der Kinderärzte

Bundeszahnärztekammer, BZÄK

Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET)

Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGFDT)

Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM)

Deutsche Gesellschaft für Restaurative und Regenerative Zahnerhaltung, DGR²Z

Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, KZBV

Zentrum Zahnärztliche Qualität, ZZQ

Verband Deutscher Zertifizierter Endodontologen (VDZE)

Leitliniensekretariat:

Dr. med. dent. Anke Weber, M.Sc.

Leitlinienbeauftragte der DGZMK

e-Mail senden

Koordination:

Prof. Dr. Dr. Dirk Nolte

e-Mail senden

Adressaten:

Zahnärzte

Fachzahnärzte für Oralchirurgie

Fachzahnärzte für Kieferorthopädie

Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Versorgungssektor:

ambulant, stationär

Therapie    

primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung

Patientenzielgruppe:

Patienten mit unfallbedingten Verletzungen an bleibenden Zähnen im Wechsel- und/ oder bleibenden Gebiss 

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Literaturrecherche:

Internationale Leitlinien, Datenbanken, Fachzeitschriften 

Formelles Konsensverfahren (Konsensuskonferenz oder Delphi-Verfahren) unter neutraler Moderation durch eine Mitarbeiterin des AWMF-IMWi oder eine/n AWMF-zertifizierten Leitlinienberater/in

Ergänzende Informationen:

Des Weiteren wurde der BDIZ EDI e.V. als an der Ersterstellung beteiligte Fachgruppe zur Teilnahme eingeladen, es erfolgte allerdings keine Rückmeldung innerhalb der mehrfach verlängerten Rückmeldefrist. Auch Organisationen zur Patientenvertretung (VZBV, BAGP, DAG-SHG, DBR, T.U.L.P.E. e.V.) wurden angefragt, es erfolgte ebenfalls keine Rückmeldung innerhalb der Rückmeldefrist oder die Teilnahme wurde abgesagt (VZBV).