Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 080 - 005
Klassifikation S2e

Pharmaka zur Beeinflussung der motorischen und sprachlichen Funktionen nach Schlaganfall

Anmeldedatum:

25.10.2018

Geplante Fertigstellung:

31.12.2019

Gründe für die Themenwahl:

Hohe Versorgungsrelevanz (Häufigkeit und Alltags- sowie Therapierelevanz der Störung)

Zielorientierung der Leitlinie:

Transparenz der gegenwärtig besten Evidenz und Empfehlungen für die therapeutische Praxis (ärztliche Verordnung)

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Joachim Liepert

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation e.V. (DGNR)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutsche Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitaion (DGNKN)

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. Joachim Liepert

Kliniken Schmieder
Zum Tafelholz 8
78476 Allensbach

Tel.: 07533-8081236

e-Mail senden

Koordination:

Prof. Dr. Joachim Liepert

Adressaten:

Neurorehabilitativ tätige Ärzte, Ärzte für Neurologie, Ärzte für Allgemeinmedizin, Geriater. Die DGNR und die DGNKN vertreten die neurorehabilitativ tätigen Ärzte, Mitglieder beider Gesellschaften sind als Mitglieder der LL-Arbeitsgruppe geplant; diese Mitglieder sind zugleich Mitglieder in der Dt. Gesellschaft für Neurologie. Die Fachbereiche „Allgemeinmedizin“ und „Geriatrie“ werden hinsichtlich einer Mitarbeit und Abstimmung angefragt 

Versorgungssektor:

Ambulant, teilstationär, stationär

Patientenzielgruppe:

Schlaganfall-Patienten

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

systematische Recherche, Auswahl und Bewertung wissenschaftlicher Belege (Bewertung der Qualität der Studien und der Stärke der Evidenz). Die Recherche erfolgt in den Datenbanken MEDLINE via OvidSP, EMBASE via OvidSP, The Cochrane Library. Zudem werden von Hand durchsuchte Fachzeitschriften, Kongressberichte und andere Leitlinien einbezogen. Die Auswahlkriterien für die ‚Evidenz‘ werden explizit dargelegt, insbesondere die Ausschlussgründe. Die nach a priori festgelegten Kriterien recherchierte und ausgewählte ‚Evidenz‘ wird hinsichtlich ihrer methodischen Qualität bewertet und die Ergebnisse unter Anwendung des GRADE-Schemas in einer ‚Evidenz‘-Tabelle zusammengefasst und die Stärke der Evidenz benannt. Danach erfolgt eine Graduierung der Empfehlungsstärke anhand der Stufen A (starke Empfehlung), B (Empfehlung) und 0 (offen, keine klare Empfehlung). In der LL wird eine Beschreibung zum methodischen Vorgehen (Leitlinien-Report) hinterlegt.

Ergänzende Informationen:

Die Beteiligung von DEGAM und DGG wird angefragt.