Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 073 - 023
Klassifikation S3

Parenterale Ernährung in der Kinder- und Jugendmedizin

Anmeldedatum:

01.04.2019

Geplante Fertigstellung:

31.05.2022

Gründe für die Themenwahl:

Patienten, die sich zusätzlich zu Ihrer Grunderkrankung in einem schlechten Ernährungszustand befinden, haben ein schlechtes Outcome. Deshalb ist es wichtig, für diese Patientengruppe Leitlinien zu Zielen, Indikationen, Kontraindikationen und Komplikationen im Rahmen einer enteralen und parenteralen Ernährungstherapie auf Basis der aktuellen Studienlage zu erstellen.

Zielorientierung der Leitlinie:

Update bereits bestehender DGEM/ESPEN-Leitlinien „Parenterale Ernährung in der Kinder- und Jugendmedizin“

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. S. C. Bischoff

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM)Visitenkarte

Leitliniensekretariat:

Anna Schweinlin und Dipl. oec. troph. Brigitte Herbst (DGEM)

Wollgrasweg 49b
70599 Stuttgart

Tel.: 0711 459 24880

Fax.: 0711 459 24889

e-Mail senden

Koordination:

N.N.

Adressaten:

Ärzte und Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche mit parenteraler Ernährung versorgen; dazu zählen Kinder- und Jugendmediziner und Ernährungsmediziner; zur Information auch für alle weiteren Personen, die Kinder und Jugendliche mit parenteraler Ernährung versorgen.

Versorgungssektor:

ambulant, stationär, Therapie, Rehabilitation, spezialisierte Versorgung

Patientenzielgruppe:

Kinder und Jugendliche, die parenteral ernährt werden und deren Eltern

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Zu Beginn des Update-Prozesses steht eine systematische Literaturrecherche ab dem Ende-Zeitpunkt der vorangegangenen Literaturrecherche bis zum Tag der neuen Literaturrecherche. Dabei werden nicht nur die vorangegangenen deutschen Leitlinien, sondern auch die Literatur der zwischenzeitlich erstellten englischsprachigen ESPEN-Leitlinien miteinbezogen. Relevante neue Literatur (andere Leitlinien, systematische Reviews, Meta-Analysen, RCTs und bei Bedarf Kohortenstudien) wird in Evidenztabellen bewertet. Diese Evidenztabellen sind dann die Basis für die Neu-Bewertung bereits vorhandener Empfehlungen und ggfs. für die Erstellung neuer Empfehlungen. Die Konsensusfindung erfolgt mittels Delphi-Technik. Dafür wird ein Leitlinienentwicklungsportal (https://www.guideline-services.com/) genutzt. In diesem Portal werden die Empfehlungen online in einem strukturierten Fragebogen anonym abgestimmt. Bei jeder Empfehlung besteht die Möglichkeit, einen ebenfalls anonymen Kommentar zu hinterlassen. Die Ergebnisse dieser Abstimmung werden der Leitliniengruppe übermittelt, die darauf basierend die Empfehlungen überarbeitet. Die überarbeiteten Empfehlungen werden in einer Konsensus Konferenz mit physischer Anwesenheit der Leitliniengruppe, sowie auf Einladung weitere Vertreter der Fachgesellschaften, abgestimmt. 

Ergänzende Informationen:

Per Anfrage an das Leitliniensekretariat

An der auslaufenden Leitlinie (Stand 2013) waren die folgenden AWMF-Fachgesellschaften beteiligt, die auch für das Update angefragt werden sollen: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin (GNPI).

An der Leitlinie (Stand 2013) waren die folgenden Fachgesellschaften beteiligt, die auch für das Update angefragt werden sollen: Gesellschaft für Klinische Ernährung der Schweiz (GESKES), Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung (AKE).