Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 073 - 009
Klassifikation S3

Klinische Ernährung in der Nephrologie

Anmeldedatum:

29.10.2020

Geplante Fertigstellung:

30.11.2022

Gründe für die Themenwahl:

Patienten, die sich zusätzlich zu ihrer Grunderkrankung in einem schlechten Ernährungszustand befinden, haben ein schlechteres Outcome. Deshalb ist es wichtig, für diese Patientengruppe eine adäquate Ernährungstherapie bereitzustellen und dazu Leitlinien zu Zielen, Indikationen, Kontraindikationen und Komplikationen im Rahmen einer enteralen und parenteralen Ernährungstherapie auf Basis der aktuellen Studienlage zu erstellen. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Update und Upgrade bereits bestehender DGEM/ESPEN-Leitlinien „Enterale und Parenterale Ernährung von Patienten mit Nierenversagen“

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Stephan C. Bischoff

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Gesellschaft für klinische Ernährung der Schweiz

Österreichische Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung (AKE)

Leitliniensekretariat:

Anna Schweinlin

Leitliniensekretariat der Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.
Wollgrasweg 49b
70599 Stuttgart

Tel.: 0711 459 24880

Fax.: 0711 459 24889

e-Mail senden

Koordination:

Prof. Martin K. Kuhlmann

 

Prof. Jörg Rademacher

Adressaten:

Behandelnde Ärzte und Fachkräfte, die Patienten mit Nierenversagen mit enteraler und/oder parenteraler Ernährung versorgen; dazu zählen Ernährungsmediziner und Nephrologen; zur Information auch für alle weiteren Personen, die Patienten versorgen, für die eine klinische Ernährung indiziert ist.

Versorgungssektor:

stationäre Versorgungsebene

Patientenzielgruppe:

 Erwachsene Patienten mit Nierenversagen, für die eine enterale und/oder parenterale Ernährungstherapie indiziert ist. 

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Zu Beginn des Update-Prozesses steht eine systematische Literaturrecherche ab dem Ende-Zeitpunkt der vorangegangenen Literaturrecherche bis zum Tag der neuen Literaturrecherche. Dabei werden nicht nur die vorangegangenen deutschen Leitlinien, sondern auch die Literatur der zwischenzeitlich erstellten englischsprachigen ESPEN-Leitlinien miteinbezogen. Relevante neue Literatur (andere Leitlinien, systematische Reviews, Meta-Analysen, RCTs und bei Bedarf Kohortenstudien) wird in Evidenztabellen bewertet. Diese Evidenztabellen sind dann die Basis für die Neu-Bewertung bereits vorhandener Empfehlungen und ggfs. für die Erstellung neuer Empfehlungen. Die Konsensusfindung erfolgt mittels Delphi-Technik. Dafür wird ein Leitlinienentwicklungsportal (https://www.guideline-services.com/) genutzt. In diesem Portal werden die Empfehlungen online in einem strukturierten Fragebogen von den DGEM-Mitgliedern anonym abgestimmt. Bei jeder Empfehlung besteht die Möglichkeit, einen ebenfalls anonymen Kommentar zu hinterlassen. Die Ergebnisse dieser Abstimmung werden der Leitliniengruppe übermittelt, die darauf basierend die Empfehlungen überarbeitet. Die überarbeiteten Empfehlungen werden in einer neutral moderierten Konsensus Konferenz mit physischer Anwesenheit der Leitliniengruppe inklusive Vertreter der beteiligten Fachgesellschaft(en), hier DGfN, abgestimmt.

Ergänzende Informationen:

Beteiligung:

An der auslaufenden Leitlinie (Stand 2015) waren die folgenden AWMF-Fachgesellschaften beteiligt, die auch für das Update angefragt werden sollen: Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN)

An der Leitlinie (Stand 2015) waren die folgenden Fachgesellschaften beteiligt, die auch für das Update angefragt werden sollen: Gesellschaft für Klinische Ernährung der Schweiz (GESKES), Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung (AKE). Für die Beteiligung von Patientenorganisationen stehen wir in Kontakt mit der Bundesarbeitsgemeinschaft
Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen (BAG SELBSTHILFE e.V.), die in unserem Namen bei ihren Mitgliedern nach Partnern für die Leitlinienentwicklung sucht.

Ergänzende Informationen per Anfrage an das Leitliniensekretariat