Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 073 - 005
Klassifikation S3

Klinische Ernährung in der Chirurgie

Anmeldedatum:

10.04.2019

Geplante Fertigstellung:

31.05.2021

Gründe für die Themenwahl:

Enhanced recovery after surgery (ERAS) Programme sind der Standard im perioperativen Management. Berücksichtigt werden muss der nachgewiesene Einfluss einer krankheitsassoziierten Mangelernährung auf die postoperative Morbidität und Letalität. So bedürfen Patienten mit metabolischem Risiko oder manifester Mangelernährung sowie solche Patienten mit postoperativen Komplikationen besonderer ernährungsmedizinischer Aufmerksamkeit.

Zielorientierung der Leitlinie:

Update bereits bestehender DGEM/ESPEN-Leitlinien „Klinische Ernährung in der Chirurgie“

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr.Stephan C. Bischoff

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.Visitenkarte

Leitliniensekretariat:

Anna Schweinlin

Universität Hohenheim
Metabolic Unit
Wollgrasweg 49b
70599 Stuttgart

Tel.: 0711 / 459-24880

e-Mail senden

Adressaten:

Ärzte und Fachkräfte, die Patienten versorgen, für die eine perioperative künstliche Ernährung induziert ist; dazu zählen Intensivmediziner , Chirurgen und Anästhesisten, Ernährungsmediziner; zur Information auch für alle weiteren Personen, die Patienten versorgen, für die eine klinische Ernährung indiziert ist.

Versorgungssektor:

ambulant, Prävention, Therapie, Rehabilitation, chirurgische Stationen, spezialisierte Versorgungstationäre Versorgungsebene

Patientenzielgruppe:

Erwachsene Patienten, für die eine perioperative supplementierende künstliche Ernährung indiziert ist.

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Zu Beginn des Update-Prozesses steht eine systematische Literaturrecherche ab dem Ende-Zeitpunkt der vorangegangenen Literaturrecherche bis zum Tag der neuen Literaturrecherche. Dabei werden nicht nur die vorangegangenen deutschen Leitlinien, sondern auch die Literatur der zwischenzeitlich erstellten englischsprachigen ESPEN-Leitlinien miteinbezogen. Relevante neue Literatur (andere Leitlinien, systematische Reviews, Meta-Analysen, RCTs und bei Bedarf Kohortenstudien) wird in Evidenztabellen bewertet. Diese Evidenztabellen sind dann die Basis für die Neu-Bewertung bereits vorhandener Empfehlungen und ggfs. für die Erstellung neuer Empfehlungen. Die Konsensusfindung erfolgt mittels Delphi-Technik. Dafür wird ein Leitlinienentwicklungsportal (https://www.guideline-services.com/) genutzt. In diesem Portal werden die Empfehlungen online in einem strukturierten Fragebogen anonym abgestimmt. Bei jeder Empfehlung besteht die Möglichkeit, einen ebenfalls anonymen Kommentar zu hinterlassen. Die Ergebnisse dieser Abstimmung werden der Leitliniengruppe übermittelt, die darauf basierend die Empfehlungen überarbeitet. Die überarbeiteten Empfehlungen werden in einer neutral moderierten Konsensus Konferenz mit physischer Anwesenheit der Leitliniengruppe, sowie auf Einladung weitere Vertreter der Fachgesellschaften, abgestimmt. 

Ergänzende Informationen:

Per Anfrage an das Leitliniensekretariat

An der auslaufenden Leitlinie (Stand 2013) waren die folgenden AWMF-Fachgesellschaften beteiligt, die auch für das Update angefragt werden sollen: Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e. V. (DGCH), Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI), Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e. V. (DGAV) An der Leitlinie (Stand 2013) waren die folgenden Fachgesellschaften beteiligt, die auch für das Update angefragt werden sollen: Gesellschaft für Klinische Ernährung der Schweiz (GESKES), Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung (AKE)