Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 073 - 004
Klassifikation S2k

Klinische Ernährung in der Intensivmedizin

Anmeldedatum:

01.08.2017

Geplante Fertigstellung:

30.09.2018

Gründe für die Themenwahl:

Die Ernährungstherapie kritisch kranker Patienten kann u.a. durch die Wahl des Applikationsweges, die Menge der Makro- und Mikronährstoffzufuhr sowie der Wahl spezieller, immunmodulierender Nährsubstrate variieren und dadurch unterschiedlichen Einfluss auf den klinischen Verlauf dieser Patienten haben. Ziel der vorliegenden Leitlinie ist es, diesbezüglich evidenzbasierte Empfehlungen zu geben.

Zielorientierung der Leitlinie:

Update mit gleichzeitiger Zusammenführung bereits bestehender DGEM / ESPEN-Leitlinien zur enteralen und parenteralen Ernährung zu einer Leitlinie „Klinische Ernährung in der Intensivmedizin“

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr.Stephan C. Bischoff

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Gesellschaft für klinische Ernährung der Schweiz

Österreichische Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung (AKE)

Leitliniensekretariat:

Anna Schweinlin, M. Sc. Ernährungsmedizin

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PD Dr. Gunnar Elke

Kiel

Adressaten:

Diese Leitlinie richtet sich an alle in der Intensivmedizin tätige Berufsgruppen Die Konsensusfindung erfolgt mittels Delphi-Technik. Dafür wird ein Leitlinienentwicklungsportal (https://www.guideline-services.com/) genutzt. In diesem Portal werden die Empfehlungen online in einem strukturierten Fragebogen anonym abgestimmt. Bei jeder Empfehlung besteht die Möglichkeit, einen ebenfalls anonymen Kommentar zu hinterlassen. Die Ergebnisse dieser Abstimmung werden der Leitliniengruppe übermittelt, die darauf basierend die Empfehlungen überarbeitet. Die finale Fassung der Leitlinie muss dann nochmals von allen Autoren gegengelesen werden und mehrheitliche Zustimmung erhalten. Sollte es im Rahmen des Delphi-Verfahrens zu erheblichen Kontroversen kommen, behält sich die Arbeitsgruppe vor, nach der Überarbeitung ein zweites Delphi-Verfahren oder alternativ eine finale Konsensus-Konferenz mit physischer Anwesenheit der Teilnehmer durchzuführen, damit in weiteren Abstimmungsrunden eine Gruppenantwort erreicht werden kann. 

Versorgungssektor:

stationäre Versorgungsebene

Patientenzielgruppe:

Intensivpatienten mit relevanter Organdysfunktion und Indikation für eine künstliche Ernährung

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Das Leitlinien-Update wird unter Nutzung des Leitlinienentwicklungsportals (www.leitlinenentwicklung.de) erstellt.

Konsensusfindung: Nominaler Gruppenprozess, Fragebögen im Leitlinien-Portal, Konsensusfindung, Delphi-Runden

Bestimmung der Evidenzgrade nach SIGN und AHCPR; zusätzliche Literaturbewertung nach Outcome-Parametern.

Systemetische Literaturrecherche

Ergänzende Informationen:

Angefragt wurden noch die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e. V., Deutsche Gesellschaft für Internistische Medizin und Notfallmedizin (DGIIN), Deutsche Gesellschaft für Her-, Thorax- und Gefäßchirurgie e. V., Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e. V., die Deutsche Sepsis-Gesellschaft e. V. sowie die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft und die Patientenvertreter Deutsche Sepsishilfe.