Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 062 - 005
Klassifikation S1

Therapie idiopathischer Kopfschmerzen in Schwangerschaft und Stillzeit

Anmeldedatum:

04.06.2021

Geplante Fertigstellung:

31.12.2023

Gründe für die Themenwahl:

Relevanz für Therapie, Versorgung schwangerer Frauen

Zielorientierung der Leitlinie:

Zusammenfassung der wissenschaftlichen Evidenz zu Therapie idiopathischer Kopfschmerzen in Schwangerschaft und Stillzeit. Diese Leitlinie informiert über das therapeutische Procedere bei Patientinnen mit idiopathischen Kopfschmerzen während Schwangerschaft und Stillzeit.

Anmelder bei der AWMF (Person):

PD Dr. Gudrun Gossrau

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Schweizerische Kopfwehgesellschaft (SKG)

Österreichische Kopfschmerzgesellschaft (ÖKSG)

Leitliniensekretariat:

PD Dr. Gudrun Gossrau

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Koordination:

PD Dr. Tim Jürgens

 

PD Dr. Gudrun Gossrau

Adressaten:

FÄ f. Neurologie, Schmerztherapie, Gynäkologen, Kinderärzte, Allgemeinmediziner

Versorgungssektor:

ambulant,stationär, teilstationär

Diagnostik, Therapie, Rehabilitation

primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung

Patientenzielgruppe:

Erwachsene

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

S1

Ergänzende Informationen:

Wird angefragt: DGN, DGSS, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin, Deutsche Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie

Die aktualisierte internationale Kopfschmerzklassifikation ICHD III der International Headache Society unterscheidet in ihrem Kapitel 4 verschiedene, seltene idiopathische Kopfschmerzerkrankungen. Dazu zählen z.B. der primäre stechende Kopfschmerz oder der primäre Hustenkopfschmerz. Es handelt sich um harmlose Erkrankungen mit einer guten Prognose, die aber die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken können. Nach Analyse der publizierten Fallberichte und einem Expertenkonsens werden für diese Kopfschmerzerkrankungen Therapieempfehlungen gegeben, auch wenn große randomisierte, kontrollierte Studien nicht vorliegen.