Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 053 - 009
Klassifikation S2k

Ohrenschmerzen

Anmeldedatum:

31.05.2019

Geplante Fertigstellung:

31.07.2022

Gründe für die Themenwahl:

Update einer für die Primärversorgung wichtigen Leitlinie 

Zielorientierung der Leitlinie:

Primärversorgung von Erwachsenen und Kindern mit Ohrenschmerzen

Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. med. Uwe Popert

(Kassel)

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie e.V. (DGPI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V., BVHNO

Leitliniensekretariat:

Anke Schnabel

c/o Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistr. 52
20246 Hamburg

Tel.: +49 (0)40 7410 - 59769

Fax.: +49 (0)40 7410 - 53681

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Koordination:

Uwe Popert

Adressaten:

 Primärversorgung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ?durch Allgemeinärzte, Kinder- und Jugendmediziner, Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Weiterhin dient sie Internisten, Phoniatern und Pädaudiologen sowie sonstigen in der Primärmedizin Tätigen zur Information.    

Versorgungssektor:

Primärversorgung

Patientenzielgruppe:

Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit Ohrenschmerzen. ?Die Leitlinie legt besonderes Augenmerk auf die häufig vorkommende Mittelohrentzündung bei Kindern. Die Empfehlungen zur Behandlung derselben gelten für Patienten mit Ohrenschmerzen ohne komplizierende Begleitsymptome und -erkran­kungen.

Entsprechend gelten die Empfehlungen nicht bei:

  • Fieber bei Säuglingen
  • Deutlich reduziertem Allgemeinzustand („septisches“ Aussehen, Bewusstseinseintrübung, Schocksymptome, Atemstörung)
  • Persistierendem Erbrechen
  • Meningismus, zerebralem Krampfanfall
  • Fazialisparese oder anderen neurologischen Ausfällen
  • Akuter Otitis media mit bereits eingetretenen Komplikationen
  • Früherer Otitis mit ernsten Komplikationen, früherer Mastoiditis
  • Z.n. Operation des Mittelohres, Trommelfellperforation, Paukenröhrchen
  • Kraniofazialen und/oder komplexen Fehlbildungssyndromen, Chromosomenanomalien
  • Bereits begonnener antibiotischer Therapie
  • Angeborenen oder erworbenen Immundefekten

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

S2k, NGP mit den Beteiligten unter neutraler Moderation (Leitlinienentwicklungsstelle der DEGAM)

Ergänzende Informationen:

Hausärzteverband (Beteiligung angefragt und abgelehnt)