Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 051 - 031
Klassifikation S3

Psychosoziale Diagnostik und Behandlung von Patienten vor und nach Organtransplantation

Anmeldedatum:

29.04.2018

Geplante Fertigstellung:

30.04.2020

Gründe für die Themenwahl:

Optimierung und Verbesserung der Versorgungsqualität Versorgungsunterschiede zwischen Zentren Koordinationsbedarf innerhalb eines Transplantationszentrums (interdisziplinär, multiprofessionell; Psychosomatik, Psychologie, Psychiatrie, Innere Medizin, Chirurgie, Patienten, Angehörige) Ökonomische Bedeutung (z.B. hohes Ausmaß an Non-Adhärenz mit immunsuppressiver Medikation führt zu Transplantatverlust, im Falle der Niere zur Rückkehr an die Dialyse)

Zielorientierung der Leitlinie:

Neue Leitlinie. Etablierung von Standards für die psychosoziale Diagnostik, Indikation und Durchführung von psychosozialer Behandlung. Verbreitung evidenzbasierter Empfehlungen, mit deren Hilfe man Entscheidungen in der Transplantationsmedizin auf eine rationalere Basis stellen kann (z.B. welche Interventionen führen zur Verbesserung der Adhärenz; unter welchen Bedingungen ist eine psychische Mitbehandlung indiziert). Die Leitlinie soll die Richtlinien, die von der BÄK erstellt werden, ergänzen.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Martina de Zwaan

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)Visitenkarte

Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Verhaltensmodifikation (DGVM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht)Visitenkarte

Gesellschaft für Transitionsmedizin e.V. (GfTM)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs

Selbsthilfe Lebertransplantierte Deutschland e.V.

Bundesverband der Organtransplantierten e.V. (BDO)

Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG)

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. Martina de Zwaan

Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Strasse 1
30625 Hannover

Tel.: 0511-532 6569

Koordination:

Prof. Dr. Martina de Zwaan

 

Dr. Mariel Nöhre

Adressaten:

Die Leitlinie richtet sich an Psychosomatiker, Medizinpsychologen, Psychiater, Psychologen, Verhaltensmediziner, Suchtexperten, Transitionsmediziner und Transplantationsmediziner sowie zur Information an alle an der Diagnostik und Therapie in der Patientenversorgung tätigen Berufsgruppen.

Versorgungssektor:

Ambulant und stationär

Früherkennung und Therapie

Spezialisierte Versorgung

Patientenzielgruppe:

Patienten/innen vor und nach Organtransplantation

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

  1. Auswahl einer repräsentativen Leitliniengruppe
  2. Kickoff-Treffen unter unabhängiger neutraler Moderation, Einteilung der Arbeitsgruppen, Formulierung der Schlüsselfragen (AG-Leiter)
  3. systematische Literatursuche und -bewertung professionell durch Dritte
  4. Leitlinienkonferenz mit Plenumsdiskussion, finale strukturierte Konsensfindung unter unabhängiger neutraler Moderation
  5. Redaktionelle Zusammenstellung der Leitlinie und des Methodenreports durch die Koordinatoren, Freigabe durch die Fachgesellschaften und die AWMF