Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 051 - 030
Klassifikation S2k

Diagnostik und Behandlung des Depersonalisations-Derealisationssyndroms

Anmeldedatum:

05.07.2019

Geplante Fertigstellung:

04.07.2024

Gründe für die Themenwahl:

Update einer Leitlinie zu einem in Forschung und Versorgung vernachlässigtem häufigen Krankheitsbild mit dem Ziel die Versorgung der Patienten zu verbessern. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Diese Leitlinie gibt Empfehlungen für die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit einem Depersonalisations-Derealisationssyndrom (ICD-10 F48.1).Die Leitlinie wendet sich vor allem an Ärzte und Psychologen, die mit der Behandlung seelischer Erkrankungen betraut sind. Die Leitlinie soll aber auch Hausärzten, Neurologen, Hals-Nasen-Ohren- und Augenärzten als Information dienen, weil diese Disziplinen häufig primär von den Betroffenen aufgesucht werden. Denn häufig vermuten Patienten mit einem Depersonalisations-Derealisationssyndrom anfänglich oft eine organische Ursache für ihre Beschwerden. Zum Beispiel nehmen Betroffene an, etwas stimme mit ihren Augen nicht, weil sie den Eindruck haben alles wie zweidimensional oder „wie im Film“ zu sehen; oder aber sie befürchten, an einem Hirntumor erkrankt zu sein oder unter einer Störung des Hormonhaushalts zu leiden. Psychiater, Psychosomatiker und klinische Psychologen sollen mit dieser Leitlinie Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie des Depersonalisations-Derealisationssyndroms erhalten.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Matthias Michal

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)Visitenkarte

Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin e.V. (DKPM)Visitenkarte

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. Matthias Michal

Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Untere Zahlbacher Str. 8
55131 Mainz

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Koordination:

Prof. Dr. Matthias Michal

Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Untere Zahlbacher Str. 8
55131 Mainz

Adressaten:

Psychiater, Psychosomatiker, Psychotherapeuten und andere Fachärzte (Hausärzte, Augenärzte, Neurologen, Kinder- und Jugendpsychiater)

Versorgungssektor:

ambulant , stationär, teilstationär, 
Früherkennung, 
Diagnostik, Therapie, Rehabilitation,
primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung

Patientenzielgruppe:

Patienten, die unter einer Depersonalisations-Derealisationsstörung gemäß ICD-10: F48.1 leiden. 

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Konsensuskonferenz unter neutraler Moderation

Ergänzende Informationen:

Angefragt die Beteiligung von:
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)
Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV)
Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT)
Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs)
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP)
Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG)
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)

keine Patientenorganisation vorhanden