Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 049 - 016
Klassifikation S3

Oropharyngeale Dysphagie infolge einer Kopf-Hals-Tumor-Erkrankung – Diagnostik und Therapie

Anmeldedatum:

17.09.2018

Geplante Fertigstellung:

31.03.2020

Gründe für die Themenwahl:

Eine oropharyngeale Schluckstörung tritt bei 5 – 78% der Patienten mit einer Kopf-Hals-Tumor-Erkrankung auf, abhängig von Größe und Lokalisation des Tumors bzw. der Art der notwendigen onkologischen Therapie. Bei einer lnzidenz für eine onkologische Erkrankung im Kopf-Hals-Bereich von 16.330 Patienten betrifft dies jährlich knapp 12.740 Patienten. Ein systematischer Ansatz zur konsequenten Verfolgung der schwerwiegendsten Funktionsstörung einer Kopf-Hals-Tumor-Erkrankung besteht derzeit nicht. Die Leitlinie wird eine Optimierung in der konsequenten Früherkennung, Diagnostik und Management einer Schluckstörung bieten sowie eine Unterstützung und Verbesserung der Entscheidungsfindung in der richtigen evidenzbasierten Therapiestrategiewahl.

Zielorientierung der Leitlinie:

Mit Hilfe der Leitlinie wird eine evidenzbasierte Empfehlung abgegeben

(1) zur Behandlung einer oropharyngealen Schluckstörung infolge einer Kopf-Hals-Tumorerkrankung (Restitutio ad optimum)

(2) zur Vermeidung von Folgeerkrankungen (Pneumonie und Malnutrition

(3) zur Reduktion des Verlustes an Lebensqualität.

durch:

     a) Früherkennung (Screening)

     b) Diagnostik

     c) Management und

     d) Therapie

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Delb / Prof. Dr. Dr. C. Hey

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V. (DGPP)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutsche Gesellschaft für Radiologie

Bundesverband der Kehlkopflosen und Kehlkopfoperierten e.V.

Sichtbar e.V.

Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl)

Bundesverband Klinische Linguistik (BKL)

Deutscher Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie (dbs)

Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)

Arbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der DKG, PSO

Deutscher Bundesverband der Epithetiker e.V. (dbve)

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. Wolfgang Delb

Pfaffplatz 10
67655 Kaiserslautern

e-Mail senden

Koordination:

Univ. – Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Christiane Hey

Chefärztin der Abteilung Phoniatrie und Pädaudiologie
Universitätsklinikum Giessen und Marburg
Standort Marburg
Baldingerstr. 1
35043 Marburg

e-Mail senden

Adressaten:

Ärzte, insbesondere Phoniater, HNO- und MKG-Ärzte, Radioonkologen, Sprachtherapeuten und Logopäden, Physiotherapeuten, Epithetiker.

Versorgungssektor:

Ambulant, stationär, Früherkennung (Screening), Diagnostik, Management, Therapie bzw. Rehabilitation

Patientenzielgruppe:

Patienten mit einer oropharyngealen Schluckstörung infolge eines Kopf-Hals-Tumors

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

S3-Leitlinie

Strukturierte Konsensusfindung (Delphi-Prozess) im Email-Umlaufverfahren sowie  Konsensuskonferenzen unter Beteiligung der AWMF, systematische Literaturrecherche und Erstellung von Evidenztabellen. 

Ergänzende Informationen:

Angefragt und inoffiziell zugesagt:

1) Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V.

2) Berufsverband der Deutschen Strahlentherapeuten e.V.

3) Deutsche Gesellschaft für Dysphagie e.V.

4) Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.

Angefragt und nicht zugesagt / keine Reaktion:

1) Deutsche Gesellschaft für Hämatoonkologie e.V.

2) Deutscher Berufsverband der Fachärzte für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V.

3) Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte e.V.

Angefragt und abgesagt:

1) Deutsche Krebshilfe e.V.