Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 033 - 055
Klassifikation S2k

Synovialektomie

Anmeldedatum:

01.12.2018

Geplante Fertigstellung:

01.10.2021

Gründe für die Themenwahl:

Inflammatorische Systemerkrankungen, wie die Rheumatoide Arthritis, führen bei Einbeziehung eines Gelenkes in das Krankheitsgeschehen immer zu einer entzündliche Veränderung der Synovialis. Bei einer operativen Versorgung ist die Synovialektomie   mit entscheidend für die langfristige Prognose und das Outcome der Gelenkfunktion. Trotz einer verbesserten medikamentösen Therapie entzündlicher Erkrankungen und bei zunehmender Subspezialisierung der operativ Tätigen auf einzelne Gelenke besteht die Tendenz die Relevanz dieser Therapieform zu verlieren. Die DGORh hat sich, im Auftrag durch die DGOOC, das Ziel gesetzt mit Entwicklung einer Leitlinie  diesem Umstand Rechnung zu tragen.

Zielorientierung der Leitlinie:

 Die LL soll konkret Kollegen Hilfestellung bieten, die nicht in der operativen orthopädischen Rheumatologie verwurzelt sind, gleichwohl aber Rheumatiker operativ versorgen. 

Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. med. Christoph Biehl

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie e.V. (GKJR)Visitenkarte

Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Immunologie e.V. (DGfI)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutsche Rheuma-Liga

Leitliniensekretariat:

Dr. rer. nat. Nadine Steubesand

UserGroup - Med. Leitlinienentwicklung e.V.
CGS Clinical Guideline Services
Wissenschaftliche Referentin
Hopfenstraße 60
24103 Kiel

Tel.: 0431 592957 5318

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Koordination:

Prof. Dr. Dr. Carl Biehl

 

n.steubesand@cgs-usergroup.de

Adressaten:

Ärzte, die in Behandlung von Patienten mit einer inflammatorischen Erkrankung eingebunden sind, wie Orthopäden, Rheumatologen, Pathologen, Radiologen, Immunologen. Sei der Schwerpunkt konservativer oder operative Art. Zur Information für Allgemein- und Familienmediziner und andere Interessierte. 

Versorgungssektor:

für die ambulante und/oder stationäre Therapie, inkl. Früherkennung, Diagnostik und Rehabilitation

Patientenzielgruppe:

Patienten mit entzündlich veränderter Synovialis (jeder Genese)

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Die Teilnehmer verteilen bei einem ersten Treffen (1.QT 2019) Aufgaben entsprechend der DGOOC-Gliederungs-Vorlage. Die in regelmäßigen Telefon-Konferenzen (monatlich) weiter konkretisiert werden. Zwischenziele werden zur Abstimmung bei Folgetreffen (3. QT 2019, 1. QT 2020, etc.) vorgelegt. Zur Konsensfindung werden formalisierte Verfahren in Form einer Delphi-Befragung, und evtl. eine Konsensuskonferenz unter neutraler Moderation, eingesetzt.