Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 030 - 124
Klassifikation S2e

Diagnostik und Therapie von Gedächtnisstörungen

Anmeldedatum:

01.09.2018

Geplante Fertigstellung:

31.03.2019

Gründe für die Themenwahl:

Update vorhergehender Leitlinie; Überprüfung der Evidenz der bislang etablierten Therapieverfahren und Untersuchung von neuen Entwicklungen hinsichtlich Diagnostik und Therapie

Zielorientierung der Leitlinie:

Die Leitlinie behandelt Störungen von Lernen und Gedächtnis nach erworbener Hirnschädigung bei Erwachsenen Patienten

Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. A. Thöne-Otto, Prof. Claus Wallesch

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation e.V. (DGNR)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP) (mit-federführend)

Deutsche Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitaion (DGNKN)

Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN)

Deutscher Verband der Ergotherapeuten (DVE) e.V.

Schweizerische Neurologische Gesellschaft (SNG)

Leitliniensekretariat:

Dr. Angelika Thöne-Otto

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Koordination:

Dr. Angelika Thöne-Otto

Adressaten:

Neurologie, Neurorehabilitation, Neuropsychologie, Ergotherapie

Versorgungssektor:

stationäre und ambulante neurologische / neuropsychologische Therapie und Rehabilitation

Patientenzielgruppe:

Erwachsene mit Hirnschädigung

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Evidenzbasierung: Die Evidenzsuche erfolgt nach den Standard SIGN-Kriterien, nach der die Zielgruppe, die Interventionen, die Art der Vergleiche sowie die Outcome-Maße definiert und Suchfragen spezifiziert wurden. Hier werden Studien zu Erwachsenen Menschen mit Hirnschädigung unterschiedlicher Ätiologie eingeschlossen. Aus der Qualität der Studien werden die entsprechenden Empfehlungen abgeleitet. Bei der hier vorliegenden Überarbeitung der Leitlinie werden die Jahrgänge 2012 bis 2017 der einschlägigen internationalen Fachzeitschriften, eine systematische Recherche in den Datenbanken Medline und Psylit und Metanaalysen der Cochrane Library einbezogen. Die in den systematischen Reviews und Meta-Analysen gefundenen Studien der Evidenzklassen I und II werden als Originalarbeit untersucht und nach den definierten Kriterien (s.u.) hinsichtlich ihrer Evidenzklasse bewertet. Die Evidenz-Härtegrade zur Bewertung von Studien erfolgt nach ÄZQ (Leitlinien-Manual von AWMF und ÄZQ). Kritische Bewertung der Evidenz und Erstellung von Evidenztabellen.

Konsensusfindung: Ein erster Entwurf der Leitlinie mit den entsprechenden Empfehlungen und Bewertungen der Studien wird allen Mitgliedern des Redaktionskomittees als E-Mail-Anhang zugesandt. Auf Nachfrage werden die Systematischen Reviews und Meta-Analysen sowie die verwendeten Studien als Abstracts zur Verfügung gestellt. Die Experten geben ihre Rückmeldungen zu den erstellten Empfehlungen und diese werden über den E-Mail-Verteiler auch allen anderen Experten der Kommission kenntlich gemacht. Aus diesen Rückmeldungen wird eine überarbeitete und adaptierte Version der Leitlinie erstellt und in einem zweiten Reviewprozess den Experten zur Verfügung gestellt. Hieraus wird schließlich die Endversion der Leitlinie erstellt. Die verschiedenen oben genannten Fachorganisationen werden durch von den jeweiligen Vorständen autorisierte Vertreter in der Expertengruppe an der Leitlinienfindung beteiligt. Jedes Mitglied des Redaktionskomitees gibt eine Erklärung zu Interessenskonflikten ab.

Ergänzende Informationen:

Verbindung zu vorhan­denen Leitlinien: Gedächtnisstörungen im Kontext Psychiatrischer Erkrankungen wie Depression oder Schizophrenie (AWMF 038/009) werden nicht behandelt. Gedächtnisstörungen im Kontext von Demenzerkrankungen werden im Rahmen der S3 Leitlinie Demenz (AWMF 038-013) behandelt.  Die Besonderheiten der Transienten globalen Amnesie werden ebenfalls in einer eigenen Leitlinie behandelt (AWMF 030/083).