Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 030 - 041
Klassifikation S2k

Erster epileptischer Anfall und Epilepsien im Erwachsenenalter

Anmeldedatum:

12.11.2019

Geplante Fertigstellung:

31.12.2021

Gründe für die Themenwahl:

Epilepsien sind eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen mit massiven psychosozialen Konsequenzen.Die bisherige Leitlinie hat ihren Ursprung im Jahr 2008, sie wurde 2012 und 2017 jeweils aktualisiert. Die neue Leitlinie soll unter Berücksichtigung aller aktuellen Studienergebnisse komplett neu erarbeitet und geschrieben werden.

Zielorientierung der Leitlinie:

Ziel dieser Leitlinie ist ein besseres Management von epileptischen Anfällen und Epilepsien in Bezug auf Diagnostik, Therapie (pharmakologischen, chirurgischen und komplementären Ansätzen folgend), Rehabilitation und Beratung zu psychosozialen Aspekten.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Martin Holtkamp (Berlin), Prof. Dr. Theodor May (Bielefeld)

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Epileptologie e.V. (DGfE)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN)

Schweizerische Liga gegen Epilepsie

Deutsche Epilepsievereinigung (DE)

Leitliniensekretariat:

Katja Ziegler, Sonja van Eys

Editorial Office Leitlinien
DGN Dienstleistungsgesellschaft mbH
Reinhardtstr. 27 C
10117 Berlin

Tel.: (030) 531 43 79 46 oder 531 43 79 45

e-Mail senden

Koordination:

Prof. Dr. Martin Holtkamp

(Berlin)

 

Prof. Dr. Theodor May

(Bielefeld)

Adressaten:

Adressaten sind neben Neurologen auch Ärzte anderer Disziplinen, die mit (ersten) epileptischen Anfällen konfrontiert werden, wie Neurochirurgen, Internisten, Hausärzte und Notfallmediziner. Weitere Adressaten sind Neuropsychologen, andere Therapeuten und Berufsgruppen (z.B. Sozialarbeiter), die in die Beratung, Behandlung und Rehabilitation von Patienten mit Epilepsie involviert sind (s. auch Kommentar zu „Beteiligung weiterer AWMF-Fachgesellschaften“).

Versorgungssektor:

ambulant, stationär

Prävention, Früherkennung

Diagnostik, Therapie, Rehabilitation

primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung

Patientenzielgruppe:

Zielgruppe sind erwachsene Patienten jeglichen Geschlechts mit und ohne zusätzliche Intelligenzminderung nach einem ersten epileptischen Anfall und mit beginnender und chronischer (pharmakoresistenter) Epilepsie.

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Konsens über die zur Abstimmung stehenden Fragen wird im Rahmen von Konsensuskonferenzen hergestellt unter neutraler Moderation.

Ergänzende Informationen:

Die LL-Gruppe besteht überwiegend aus Mitgliedern der DGfE. Dies ist eine multiprofessionelle Fachgesellschaft, die alle ärztlichen Disziplinen und alle anderen Berufsgruppen, die in die Behandlung von Menschen mit Epilepsie involviert sind, einschließt : Neurologen (Krankenhaus und Niederlassung), Neurochirurgen, Neuropsychologen, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Patienten.

Weitere AWMF-Fachgesellschaften (jeweils angefragt am 11.11.2019)

  • Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
  • Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin
  • Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin
  • Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie
  • Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie
  • Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft
  • Gesellschaft für Neuropädiatrie

Reisekosten für die Mitglieder der Leitliniengruppe zu Arbeitsgruppentreffen und zu Konsensuskonferenzen werden (bis zu einer Höchstgrenze von 150 € pro Reise) von der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie übernommen.