Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 028 - 044
Klassifikation S3

Diagnostik und Behandlung bei der Lese- und/oder Rechtschreibstörung

Anmeldedatum:

02.07.2020

Geplante Fertigstellung:

30.11.2021

Gründe für die Themenwahl:

Die Lese- und/oder Rechtschreibstörung gehören zu den häufigen Entwicklungsstörungen, die in fast 40% mit weiteren psychischen Auffälligkeiten oder Erkrankungen einhergeht. Die Lese- und/oder Rechtschreibstörung hat eine hohe Persistenz bis ins Erwachsenenalter auf und führt zu erheblichen Einschränkungen in der psychosozialen Entwicklung, im schulischen und beruflichen Bereich der Betroffenen. Deshalb ist die evidenzbasierte Darstellung der Wirksamkeit der unterschiedlichen Fördermaßnahmen von zentraler Bedeutung für Behandlung und Förderung Die klinische Diagnostik ist in der Praxis durch unterschiedliche Vorgehensweisen, Diagnosekriterien und Auswahl von Testverfahren geprägt, deren Zweckmäßigkeit und Anwendbarkeit häufig unklar sind.  

Zielorientierung der Leitlinie:

Ziel der Aktualisierung der Leitlinie ist es, klare, empirisch fundierte Handlungsanweisungen für eine vereinheitlichte Diagnostik der Lese- und/oder Rechtschreibstörung auf der Basis des aktuellen Wissens bereitzustellen und über die Wirksamkeit aktueller Fördermethoden aufzuklären. Dadurch soll eine angemessene Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einer Lese- und/oder Rechtschreibstörung durch wissenschaftlich begründete angemessene, qualitätsgesicherte Verfahren der Diagnostik und Therapie gewährleistet werden. 

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)Visitenkarte

Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)Visitenkarte

Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V. (DGPP)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland (BKJPP)

Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ)

Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (BAG)

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL)

Fachverband für integrative Lerntherapie e.V. (FiL)

Berufs- und Fachverband Heilpädagogik e. V., BHP

Bundesvereinigung Verhaltenstherapie im Kindes- und Jugendalter e.V. (BVKJ)

Berufsverband der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten e.V. (bkj)

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne

Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
Psychosomatik und Psychotherapie
LMU Klinikum
Nußbaumstraße 5a
80336 München

Tel.: 089 / 5160-5900

Fax.: 089 / 5160-5902

e-Mail senden

Koordination:

Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne

Adressaten:

Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und-psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Psychotherapeuten, Lerntherapeuten und weitere Berufsgruppen, die an der Diagnostik und Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Lese- und/oder Rechtschreibstörungen beteiligt sind.

Versorgungssektor:

ambulant, stationär, teilstationär  

Diagnostik, Therapie

spezialärztliche Versorgung

Patientenzielgruppe:

Erwachsene, Kinder/Jugendliche 

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Systematische Literaturrecherche mit meta-analytischer Auswertung (S3).

Schriftliches Delphi-Verfahren

Ergänzende Informationen:

Bisher großes Interesse und Rezeption an dieser Leitlinie.