Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 025 - 034
Klassifikation S1

Fertilitätsbeeinträchtigung nach Chemo- und Strahlentherapie im Kindes- und Jugendalter: Risiken, Diagnostik, Prophylaxe- und Behandlungsmöglichkeiten

Anmeldedatum:

01.03.2020

Geplante Fertigstellung:

31.10.2020

Gründe für die Themenwahl:

Hintergrundinformationen zu Risiken und Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung von Fertilitätsbeeinträchtigungen in Deutschland, Unterstützung der Patientenaufklärung 

Zielorientierung der Leitlinie:

Aufklärung und Beratung mit dem Ziel einer selbstbestimmten Entscheidung von Patienten und Sorgeberechtigten über Prophylaxe- und Behandlungsmöglichkeiten

Anmelder bei der AWMF (Person):

PD Dr. med. Anja Borgmann-Staudt

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Andrologie e.V. (DGA)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Bundesverband reproduktionsmedizinscher Zentren Deutschlands (BRZ)

Netzwerk für fertilitätsprotektive Maßnahmen bei Chemo- und Strahlentherapie, FertiPROTEKT

Pan-European Network for Care of Survivors after Childhood and Adolescent Cancer, PanCare

Register zur Erfassung strahlentherapiebedingter Spätfolgen bei Kindern und Jugendlichen, RiSK

Arbeitsgemeinschaft Langzeitbeobachtung der GPOH, AG-LB

Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft in der GPOH, PSAPOH

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. med. Ursula Creutzig

Pädiatrische Hämatologie/ Onkologie
Medizinische Hochschule Hannover
D-30625 Hannover

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Koordination:

Prof. Dr. med. Ursula Creutzig

Adressaten:

Pädiatrische Onkologen, Zur Information für Reproduktionsmediziner, Kinderärzte, Internisten, Hausärzte, Onkologen, Gynäkologen, Urologen

Versorgungssektor:

Pädiatrische Onkologie, Andrologie/Urologie/Reproduktionsmedizin, Gynäkologie/Reproduktionsmedizin und zur Information für die Kinderheilkunde,Ärzte der  Inneren Medizin, Hausärzte
ambulant und stationär

Patientenzielgruppe:

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Chemo- und Strahlentherapie 

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Informeller Konsensus: Die Leitlinie wird den Mitgliedern der Expertengruppe vorgelegt, Änderungen und Ergänzungen werden nach Rücksprache mit den Leitlinienkoordinatoren eingearbeitet. 

Ergänzende Informationen:

Die vorliegende S1 Leitlinie ergänzt das in der S2k Leitlinie erhaltene Kapitel zu Kindern und Jugendlichen insofern, als hier nicht nur der Evidenzgrad zu einzelnen Maßnahmen sondern auch die Konkretisierung von Empfehlungen (u.a. welche Zeitpunkte Pubertäts-/Fertilitätsdiagnostik, welche laborchemischen Analysen, etc) sowie detailliertere Handlungsempfehlungen für den klinischen Alltag für die Kinderärzte/-onkologen gegeben werden. Teilweise Überschneidungen lassen sich nicht vermeiden, insbesondere bei den Hintergrundkapiteln "Epidemiologie" und "Risikofaktoren". Im Gegensatz zur S2k Leitlinie werden in der S1 Leitlinie von den Mandatsträger*innen und Expert*innen der Fachgesellschaften weiterführende Handlungsabläufe für den klinischen Kontext empfohlen. Zudem werden die in den letzten 3 Jahren neuen Erkenntnisse zur Fertilitätsprotektion bei Mädchen und Jungen in der aktuellen S1 Leitlinie berücksichtigt.