Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 021 - 012
Klassifikation S3

Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Hepatitis-C-Virus(HCV)-Infektion

Anmeldedatum:

02.08.2021

Geplante Fertigstellung:

30.12.2022

Gründe für die Themenwahl:

Ergänzung der zuletzt erschienen Leitlinie um das Kapitel Besonderheiten im Justizvollzug. Gefangene in Deutschland sind etwa 48- bis 69-mal häufiger an HCV erkrankt als die Normalbevölkerung. Damit zählen Infektionskrankheiten zu den bedeutendsten Gesundheitsstörungen im Justizvollzug (Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 808-14; DOI: 10.3238).   

Zielorientierung der Leitlinie:

Verbesserung der Versorgung, Diagnose und Therapie im Justizvollzug, sowie Darstellung neuer Therapieoptionen und Perspektiven. 

  • Darstellung von Diagnose- und Therapieoptionen, die für den Justizvollzug relevant sind.
  • Darstellung der Unterschiede in der praktischen Ausführung im Justizvollzug.
  • Darstellung von Diagnose- und Therapieoptionen, die nicht im Justizvollzug umsetzbar sind.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Pia Lorenz

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)Visitenkarte

Gesellschaft für Virologie e.V. (GfV)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Infektiologie e.V. (DGI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht)Visitenkarte

Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. (DAIG)Visitenkarte

Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung e.V. (GPGE)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Berufsverband Deutscher Pathologen

Deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG)

Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte für die Versorgung HIV-Infizierter (DAGNÄ e.V.)

Deutsche Leberstiftung

Deutsche Leberhilfe

Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH)

Schweizerische Gesellschaft für Gastroenterologie

Robert Koch-Institut (RKI)

Leitliniensekretariat:

Pia Lorenz

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen
Olivaer Platz 7
10707 Berlin

Tel.: 030. 31 98 31 5015

Fax.: 030. 31 98 31 5009

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Koordination:

Prof. Sarrazin

(Wiesbaden)

 

Prof. Zeuzem

(Frankfurt am Main)

Adressaten:

 Die Leitlinie richtet sich an folgende an der Diagnostik und Therapie beteiligten Berufsgruppen (Internisten, Gastroenterologen, Suchtmediziner, Infektionsmediziner, Virologen, Pathologen und Transplantationsmediziner). Die Leitlinie dient zur Information auch für Allgemeinmediziner, Krankenpflegekräfte und Mitarbeitende, die in anderen Bereichen des Gesundheitswesens in der Betreuung von Patient*innen mit Hepatitis-C-Virusinfektionen tätig sind. 

Versorgungssektor:

Ambulant und stationär

Prävention

Diagnostik und Therapie

primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung

Patientenzielgruppe:

Erwachsene und Jugendliche  

Patient*innen mit Hepatitis C im Justizvollzug

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

  • Beteiligte Leitliniengruppe über Teilaktualisierung informieren
  • Formulierung der Empfehlungen und Erstellung der Hintergrundtexte innerhalb der Steuergruppe
  • formale Konsensfindung unter neutraler Moderation (vsl. durch einen AWMF-Leitlinienberater) für die Empfehlungen (Delphiverfahren und Konsensuskonferenz)
  • Redaktionelle Zusammenstellung des Updates durch die Koordinatoren, Spiegelung an die Leitliniengruppe,
  • Konsultationsphase für die Fachöffentlichkeit und die Justitzministerien der Länder
  • Verabschiedung durch die Vorstände der herausgebenden Fachgesellschaften, Erstellen des Leitlinienreports