Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 017 - 049
Klassifikation S2k

Rhinosinusitis

Anmeldedatum:

16.04.2020

Geplante Fertigstellung:

30.04.2021

Gründe für die Themenwahl:

Neu zugelassene Präparate (Biologika) für die chronische Rhinosinusitis mit Polyposis nasi, damit erstmals neben den Steroiden eine spezifische Therapie der Polyposis nasi möglich, die absehbar die therapeutischen Versorgungswege substantiell verändern wird, daher Aktualisierung des Kapitels zu den Biologika erforderlich 

Zielorientierung der Leitlinie:

Ziel dieser Leitlinie ist die Förderung einer qualitativ hochwertigen Versorgung von erwachsenen Patientinnen und Patienten, die sich mit entsprechenden Beschwerden bzw. mit dem Verdacht auf eine entzündliche Erkrankung im Bereich der Nasennebenhöhlen (Rhinosinusitis, RS) in ärztliche Behandlung begeben. Dies soll in besonderem Maße zu einem rationellen Einsatz diagnostischer und therapeutischer Verfahren, zur Reduktion der assoziierten krankheitsbedingten Morbidität sowie zur Reduktion der krankheitsbedingten sozioökonomischen Folgen beitragen.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. med. Boris A. Stuck

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. (DEGAM)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie e.V. (DGAKI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG)Visitenkarte

Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie e.V. (DGHM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V., BVHNO

Ärzteverband Deutscher Allergologen, ÄDA

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. med. Boris A. Stuck / Prof. Dr. med. Oliver Pfaar (DGHNO)

Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie
Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg

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Koordination:

Prof. Dr. med. Boris A. Stuck / Prof. Dr. med. Oliver Pfaar

(DGHNO), Marburg

 

Dr. med. Uwe Popert

(DEGAM), Kassel

Adressaten:

Die Leitlinie bezieht sich auf die Versorgung im primar-, sekundar- und tertiärärztlichen Bereich. Als Primararzt wird hierbei der Arzt definiert, der die Erstbehandlung des Patienten verantwortet, unabhängig von dessen Fachgebiet. Als Sekundararzte werden Gebietsarzte bezeichnet, die auf Zuweisung des Primararztes mit der Weiterbehandlung des Patienten betraut sind. Als tertiärärztlichen Versorgung wird die ärztliche Versorgung im stationären Bereich definiert. Adressaten der Leitlinie sind entsprechend vornehmlich Ärztinnen und Ärzte, die unabhängig von der Versorgungsebene mit der Versorgung von Patienteninnen und Patienten mit Rhinosinusitis betraut sind, insbesondere aus den Bereichen HNO-Heilkunde, Allgemein- und Familienmedizin, Allergologie / Immunologie und Radiologie, sowie alle anderen Fachdisziplinen, die an der Erstellung der Leitlinie beteiligt sind. Allen weiteren Disziplinen soll die Leitlinie als Orientierung dienen. 

Versorgungssektor:

ambulant, stationär, teilstationär

Diagnostik, Therapie

primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung

Patientenzielgruppe:

Erwachsene Patienten mit Rhinosinusitis

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

S2k, strukturierte Evidenzrecherche, Delphi-Verfahren, ggf. nominaler Gruppenprozess unter unabhängiger Moderation