Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 015 - 027OL
Klassifikation S3

Sekundäre Prävention des Zervixkarzinoms

Anmeldedatum:

06.01.2022

Geplante Fertigstellung:

31.12.2023

Gründe für die Themenwahl:

Update der 2022 ablaufenden Leitlinie. 

Zielorientierung der Leitlinie:

 Die sekundäre Prävention des Gebärmutterhalskrebses mittels verschiedener Maßnahmen evidenzbasiert zu verbessern und zwar hinsichtlich

  • des Potentials eines organisierten Screening-Programms
  • des Nutzens eines HPV-Screenings bzw. eines kombinierten HPV- und Pap-Screenings versus der eines zytologischen Screenings
  • des Screenings nach HPV-Impfung
  • der Definition von Altersgrenzen und Screeningintervalle
  • der Möglichkeiten, bisherige Nicht-Teilnehmer zum Screening zu bewegen
  • des differentialdiagnostischen Managements (Abklärungs-Algorithmus bei auffälligen zervikalen Veränderungen, Biomarker, Kolposkopie)
  • des therapeutischen Vorgehens bei histologisch gesicherter Dysplasie
  • der strukturierten Nachkontrolle nach Zervixdysplasie-Behandlung

Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. Markus Follmann, MPH, MSc

für das OL-Programm von DKG, DKH und AWMF

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie e.V. (DGEpi)Visitenkarte

Gesellschaft für Virologie e.V. (GfV)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Zytologie e.V. (DGZ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS)Visitenkarte

Deutsche STI-Gesellschaft e.V. (DSTIG) - Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen GesundheitVisitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie, AGO (mit-federführend)

Bundesverband Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.

Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)

Bundesarbeitsgemeinschaft leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe eV.

Arbeitsgemeinschaft zytologisch tätiger Ärzte in Deutschland e.V. (AZÄD)

Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie der DGGG

Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (PRIO) der DKG

Deutsches HPV Managament Forum

Studiengruppe Kolposkopie e. V.

Arbeitsgemeinschaft für Infektionen und Infektionsimmunologie der DGGG (AGII)

Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

Leitliniensekretariat:

Dr. med. Jens Hachenberg

e-Mail senden

Koordination:

Prof. Dr. Peter Hillemanns

 

Prof. Dr. Julia Gallwas

Adressaten:

Diese S3-Leitlinie richtet sich an alle Frauen ab einem Alter von 20 Jahren.  
Die Empfehlungen der Leitlinie richten sich an alle Ärzte und Angehörigen von Berufsgruppen der beteiligten Fachgesellschaften / Organisationen, die mit der Früherkennung des Zervixkarzinoms befasst sind, vor allem an Gynäkologen, Pathologen bzw. Zytologen, Epidemiologen, Virologen, Medizinische Informatiker, sowie alle Mitarbeiter von Dysplasiesprechstunden und -zentren.  
Weiterhin gilt die Leitlinie zur Information für: Medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften und Berufsverbände, die mit der Früherkennung des Zervixkarzinoms befasst sind; Interessenvertretungen von Frauen (Frauengesundheitsorganisationen, Patienten- und Selbsthilfeorganisationen); Qualitätssicherungseinrichtungen und -projekte auf Bundes- und Länderebene; Gesundheitspolitische Einrichtungen und Entscheidungsträger auf Bundes- und Länderebene; Kostenträger; die Öffentlichkeit zur Information über gute medizinische Vorgehensweise. 

Versorgungssektor:

ambulant

Prävention, Früherkennung

Diagnostik, Therapie

primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung 

Patientenzielgruppe:

Erwachsene

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Zu den bisherigen evidenzbasiert bearbeiteten Fragestellungen erfolgen systematische Aktualisierungsrecherchen. Zusätzliche Fragestellungen werden im Rahmen des Kick-off-Treffens priorisiert aber auch ggf. nicht mehr relevante Fragestellungen identifiziert. Zur Graduierung der identifizierten Studien wird in dieser Leitlinie das von der GRADE Working Group (www.gradeworkinggroup.org) entwickelte System (GRADE=Grading of Recommendations Assessment, Development and Evaluation) angewendet. 

Die Methodik des Leitlinienprogramms Onkologie sieht eine Vergabe von Empfehlungsgraden durch die Leitlinienautoren im Rahmen eines formalen Konsensusverfahrens vor. Dementsprechend werden strukturierte Konsensus-Konferenzen (vorwiegend online) unter Moderation durch neutrale AWMF-zertifizierte Berater*innen durchgeführt. Den Konsensus-Konferenzen werden Online-Vorabstimmungen vorgeschaltet.

Ergänzende Informationen:

Förderung durch das Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, DKG und DKH