Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 013 - 104
Klassifikation S3

Diagnostik und Therapie der Alopecia areata

Anmeldedatum:

08.09.2021

Geplante Fertigstellung:

31.12.2024

Gründe für die Themenwahl:

Keine verfügbare nationale oder internationale Leitlinie vorhanden, Heterogenität in der Gesundheitsversorgung mit Übertherapie durch systemische immunsuppressive Therapie und psychosomatische Sekundärfolgen für die Patienten

Zielorientierung der Leitlinie:

Verbreitung von evidenzbasierten Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie

Weichenstellung für die Kriterien geleitete Auswahl von Therapien Verringerung der Rate an Patienten mit einer Überversorgung durch eine systemische immunsuppressive Therapie

Verringerung einer iatrogen induzierten Manifestation therapieinduzierter Nebenwirkungen

Reduzierung von Kosten der Gesundheitsversorgung bedingt durch psychosomatische Folgeerscheinungen bei den Patienten mit Alopecia areata

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof. Dr. Ulrike Blume-Peytavi

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V. (DDG)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Selbsthilfegruppe Alopecia Areata Deutschland e.V. (AAD)

Leitliniensekretariat:

Dr. Doris Wilborn

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
CLINICAL RESEARCH CENTER FOR HAIR AND SKIN SCIENCE
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Klinisches Studienzentrum für Haut – und Haarforschung
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Tel.: 030 450 518 499

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Koordination:

Prof. Dr. Ulrike Blume-Peytavi

Stellvertretende Klinikdirektorin der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Klinisches Studienzentrum für Haut – und Haarforschung
Charitéplatz 1
10117 Berlin

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Adressaten:

Primäre Adressaten der Leitlinie sind Ärztinnen und Ärzte und andere medizinische Leistungserbringer, die an der Diagnostik und Therapie der Patienten mit Alopecia areata beteiligt sind. Diese kommen in der Regel aus den Fachrichtungen Dermatologie, Pädiatrie sowie Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. In der Früherkennung spielen jedoch Friseure und Pädagogen eine besondere Rolle, daher dient die Leitlinie auch zur Information für diese Zielgruppen. Auch Patienten und Angehörige gelten als primäre Adressaten dieser Leitlinie und werden im spezifischen Format einer laienverständlichen Patientenleitlinie berücksichtigt

Versorgungssektor:

ambulant; Diagnostik, Therapie; primärärztliche Versorgung, spezialärztliche Versorgung

Patientenzielgruppe:

Erwachsene

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Die Entwicklung der S3 Leitlinie folgt in der Methodik dem Regelwerk der AWMF, Version 2.0, Nov. 2020. Während des ersten Treffens der Leitliniengruppe (konstituierendes Treffen) werden projektspezifische organisatorische Absprachen festgelegt, die vorgefertigten Schlüsselfragen diskutiert und konsentiert, die Endpunkte werden priorisiert und Prinzipien der Suchstrategie festgelegt. Hierbei wird insbesondere festgelegt, welche der Fragestellungen im Expertenkonsens, durch Leitlinienadaption oder durch die Originalliteratur-recherche beantwortet werden soll. Auch wird der Umgang mit Interessenkonflikten diskutiert und festgelegt. Anschließend erfolgt eine Recherche, Auswahl und methodische Bewertung bereits vorhandener internationaler Leitlinien mit dem AGREE II Instrument und deren Aufbereitung in einer Synopse. In einem zweiten Schritt erfolgt die systematische Recherche, Auswahl und methodische Bewertung von Primärstudien und deren Aufbereitung in Form von Evidenztabellen, diese beinhaltet auch Literatur in Form von aggregierter Evidenz. Primärstudien werden mit GRADE bewertet, mit dessen Qualitätsbewertung die Empfehlungen graduiert werden, aggregierte Evidenz wie systematische Übersichtsarbeiten werden mit dem AMSTAR-Instrument bewertet. Darauf basierend folgt die Erstellung erster Textentwürfe der Kapitel. Die Diskussion und Verabschiedung der Empfehlungen erfolgt dem Prinzip der strukturierten Konsensusfin-dung (Diskussion der ersten Empfehlungsentwürfe als Online-Kommentierung über z.B. Survey-Monkey, eine strukturierte Konsensuskonferenz zur abschließenden Diskussion und Verabschiedung der Empfehlungen), die von einem AWMF-zertifizierten externen Moderator moderiert wird. Die externe Begutachtung und Gesamtverabschiedung der Leitlinie erfolgt vor der Erstellung der endgültigen Leitliniendokumente. Implementierung und Evaluierung erfolgen sowie die Publikation der Leitliniendokumente bei der AWMF und über die DDG-Webseite. Die Publikation der Langversion übersetzt ins Englische ist vorgesehen.

Ergänzende Informationen:

Beantragung von Fördermitteln beim GBA-Innovationsfond, Ausschreibung 07. Juni 21, eingereicht am Mo, den 06.09.2021