Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 013 - 084
Klassifikation S1

Dermatosen bei dermaler Lymphostase

Anmeldedatum:

09.05.2022

Geplante Fertigstellung:

31.03.2024

Gründe für die Themenwahl:

Um Erkrankungen des Lymphgefäßsystems der Haut, synonym als dermale Lymphangiopathie oder dermale Lymphostase bezeichnet, und ihre diagnostischen und therapeutischen Implikationen hinsichtlich dermatologischer Komorbidität wie beispielsweise atopische Dermatitis, Psoriasis vulgaris, Acne inversa/Hidradenitis suppurativa, Urticaria, Kontaktekzeme, Infektionskrankheiten des Hautorgans unter Berücksichtigung besonderer Risiken richtig einzuordnen und verstehen zu können, ist es essentiell, sich auch mit ihren jeweiligen Auswirkungen in den verschiedenen Schichten des Hautorgans auseinanderzusetzen. Die dermale Lymphostase ist hierbei lediglich ein Teil der Lymphangiopathie und sollte immer auch im Gesamtkonzept lymphologischer Erkrankungen gesehen werden. Für die Diagnostik und die Therapie des Lymphödems sollte daher die Leitlinie der Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen beachtet werden. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Das Ziel dieser Leitlinie ist es, Therapeuten und Ärzte dabei zu unterstützen, dermatologisch relevante Krankheitsbilder auch bei lokal begrenzter dermaler Lymphostase an allen Lokalisationen des Hautorgans frühzeitig zu erkennen, diagnostisch zu sichern und ihre diagnostischen  und therapeutischen Implikationen hinsichtlich dermatologischer  Komorbidität wie beispielsweise Neurodermitis/atopische Dermatitis, Psoriasis vulgaris, Acne inversa/Hidradenitis suppurativa, Urticaria, Kontaktekzeme, Rosazea, Infektionskrankheiten des Hautorgans unter Berücksichtigung besonderer Risiken richtig einzuordnen und gezielt zu behandeln. Wann immer möglich sollte dies anhand  klar definierter Algorithmen erfolgen.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. Hans Wilfried Jungkunz

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V. (DDG)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V., BVDD

Leitliniensekretariat:

Martin Dittmann

Division of Evidence-Based Medicine
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité-Universitätsmedizin Berlin

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Koordination:

Dr. med. Hans Wilfried Jungkunz

Tel.: 0172 4071101

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Adressaten:

Das Ziel dieser Leitlinie ist es, Therapeuten und Ärzte (in erster Linie aus dem Bereich der Dermatologie) dabei zu unterstützen, verschiedene dermatologisch relevante Krankheitsbilder auch bei lokal begrenzter dermaler Lymphostase an allen Lokalisationen des Hautorgans frühzeitig zu erkennen, diagnostisch zu sichern und gezielt zu behandeln. Wann immer möglich sollte diese Therapie anhand klar definierter Algorithmen stadiengerecht erfolgen

Versorgungssektor:

ambulant, stationär 

Früherkennung

Diagnostik, Therapie 

spezialärztliche Versorgung

Patientenzielgruppe:

Erwachsene, Kinder/Jugendliche   

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Die aus den Experten zusammengesetzte Gruppe erarbeitet im Umlaufverfahren das Update der vorliegenden Leitlinie durch informelle Konsensfindung. Die Interessenkonflikte wurden vorab von dem Koordinator der Leitlinie Dr. Jungkunz mit dem Standardformular der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher Medizinischer Fachgesellschaften e.V. (AWMF) erfasst.

Ergänzende Informationen:

Über den Koordinator: Dr. med. Hans Wilfried Jungkunz, leonjoshua@aol.com