Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 012 - 019
Klassifikation S3

Polytrauma / Schwerverletzten-Behandlung

Anmeldedatum:

05.10.2020

Geplante Fertigstellung:

30.06.2022

Gründe für die Themenwahl:

Aufgrund der Mitte 2021 auslaufenden Gültigkeit der S3-Leitlinie Polytrauma / Schwerverletztenbehandlung sollen Themenbereiche dieser Leitlinie um die aktuelle Evidenz ergänzt und ggf. die Empfehlungen angepasst werden. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Die aktualisierte Leitlinie soll eine Grundlage für die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Versorgung von Schwerverletzten bilden und zur Optimierung der prä- & innerklinischen Ergebnis-, Struktur- und Prozessqualität beitragen.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Dr. med. Dan Bieler

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie e.V. (DGT)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin - Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefäßmedizin e.V. (DGG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)Visitenkarte

Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie e.V. (DGH)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V. (DGV)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen e.V. (DGPRÄC)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI)Visitenkarte

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation e.V. (DGNR)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)Visitenkarte

Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie e.V. (GPR)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD)

Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR)

Leitliniensekretariat:

Herr Michael Kalsen

Akademie der Unfallchirurgie
Weißhausstraße 27
50939 Köln

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Koordination:

Dr. med. Dan Bieler

Klinik für Orthopädie & Unfallchirurgie
Universitätsklinikum Düsseldorf
Moorenstraße 5
40225 Düsseldorf
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Verbrennungsmedizin
Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz
Rübenacher Straße 170
56072 Koblenz

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Herr Dr. Dawid Pieper

Institut für Forschung in der Operativen Medizin (IFOM)
Universität Witten/Herdecke
Abteilung für Evidenzbasierte Versorgungsforschung
Ostmerheimer Str. 200 (Haus 38)
51109 Köln

Adressaten:

An der Polytraumaversorgung beteiligte Ärzte aller beteiligten Fachdisziplinen, Pflegepersonal, Rettungsdienst und Patienten

Versorgungssektor:

Präklinik, Schockraum, erste OP-Phase

Patientenzielgruppe:

(Erwachsene) Traumapatienten mit multiplen Verletzungen, von denen einzelne Verletzungen oder die Summe der Verletzungen als lebensbedrohlich einzustufen sind.

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

 Aufgrund des ungleichen Wissenszuwachses in einzelnen Bereichen der Schwerverletztenversorgung wird die aktuelle Leitlinie einen unterschiedlichen Überarbeitungsbedarf haben. Manche Empfehlungen werden ihre Gültigkeit behalten, wohin andere überarbeitet werden müssen. Daher ist eine vollständige Aktualisierung aus hiesiger Sicht unter Umständen nicht sinnvoll. Daher soll zunächst der Aktualisierungsbedarf ermittelt werden. Hierzu ist die Anwendung der Ottawa-Methode mit Journalfilter geplant. Hier erfolgt zunächst eine PubMed Recherche unter Zuhilfenahme bereits bis dato bekannter Studien, woran sich ein Vergleich der Schlussfolgerungen zwischen den neuen (falls vorhanden) und alten Studien anschließt. Sollte es dabei Hinweise auf eine Änderung der aktuell gültigen Empfehlung geben, wird diese einer Aktualisierung unterzogen.

Die vorgesehene Methodik entspricht dem Regelwerk der AWMF zur Erstellung von S3-Leitlinien sowie den DELBI-Kriterien (inkl. einer systematischen Literaturrecherche (mind. 2 elektronische Datenbanken), Studienselektion (anhand a-priori festgelegter Einschlusskriterien), Evidenzbewertung (anhand des Cochrane Risk of bias tool, o. Ä.) und Datenextraktion (anhand einer vorab festgelegten Vorlage) sowie einer strukturierten Konsensfindung (Konsensus-konferenz, Delphi-Verfahren, nominaler Gruppenprozess) in der Formulierung von Empfehlungen und deren Empfehlungsgrad (A, B, 0) unter Beteiligung möglichst aller relevanten Fachgesellschaften).

Die Methodik wird abschließend in einem Methodenreport dargelegt werden.

Für die neutrale Moderation für die strukturierte Konsensuskonferenz konnte
Dr. med. Monika Nothacker, MPH
stellvertr. Leiterin AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement
c/o Philipps Universität Marburg
Karl-von-Frisch-Str. 1
35043 Marburg
nothacker@awmf.org
gewonnen werden. 

Ergänzende Informationen:

Mögliche inhaltliche Überschneidungen mit existierenden Leitlinien oder angemeldeten Leitlinienprojekten wurden aufgelistet. Etwaige Empfehlungen dieser Leitlinien werden im Rahmen der Novellierung insbesondere im Rahmen der systematischen Literaturrecherche berücksichtigt.

Folgende Fachgesellschaften sind ebenfalls angeschrieben worden. Eine Benennung von Vertretern ist jedoch noch ausstehend.
•        Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI)
•        Deutsche Arbeitsgemeinschaft Krankenhaus- Einsatzplanung e.V. (DAKEP)
•        Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie e.V. (DGKCH)
•        Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation e.V. (DGPMR)

Als Patientenvertreter und Fachgesellschaften der Pflege wurden um Teilnahme gebeten. Eine Vertreterbenennung steht aktuell noch aus.
•        Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP)
•        Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstellen und Initiativen (BAGP)
•        Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e. V. (DAG-SHG)