Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 007 - 108
Klassifikation S2k

Diagnostik und Therapie von Patienten mit Kraniosynostosen

Anmeldedatum:

22.10.2018

Geplante Fertigstellung:

01.12.2020

Gründe für die Themenwahl:

Aufgrund der Seltenheit von Kraniosynostosen besteht aktuell in Deutschland keine Leitlinie zu  Diagnostik und Therapie.

Leitlinien in der Behandlung von Kraniosynostosen sind jedoch in anderen Ländern bereits etabliert.

Zielorientierung der Leitlinie:

Die Leitlinie soll Empfehlungen für die Früherkennung und Behandlung von Karniosynostosen geben.Die hierfür notwendige Initiative des Erstdiagnostizierenden sowie des aufklärenden Arztes (meist Kinderarzt), und die interdisziplinäre Kommunikation zwischen diesem mit dem die Therapie führenden Chirurgen ist ebenfalls Inhalt dieser Leitlinie.

Die Empfehlungen diese Leitlinie sollen auf der aktuellen Datenlage und Erfahrung basieren sowie einem multidiszilpinärem Expertenkonsens entsprechen. Darüber hinaus befasst sich diese Leitlinie mit der Hilfestellung zur Unterstützung der Eltern sowie der strukturierten Organisation eines Behandlungsablaufes. Behandler, Patienten und Körperschaften sollen in ihrer jeweiligen Entscheidungsfindung unterstützt werden.

Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:
Anmelder bei der AWMF (Person):

Prof.(apl.) Dr. Dr. Michael Engel

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)Visitenkarte

Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO)Visitenkarte

Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH)Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs

Elterninitiative Apert-Syndrom und verwandte Fehlbildungen e.V.

Leitliniensekretariat:

Prof.(apl.) Dr. Dr. Michael Engel

Klinik und Poliklinik für Mund,-Kiefer und Gesichtschirurgie
Im Neuenheimer Feld 400
69118 Heidelberg

e-Mail senden

Koordination:

Prof.(apl.) Dr. Dr. Michael Engel

Adressaten:

Anwender der Leitlinie sollten Ärzte folgender Berufsgruppen sein:

Deutsche Gesellschaft für Mund,-Kiefer und Gesichtschirurgie (DGMKG)

Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC)

Deutsche Ophtalmologische Gesellschaft (DOG)

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin  (DGAI)

Deutsche Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin (DGKJ)

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNOKHC) Die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V. (DGKFO)

Deutsche Gesellschaft für Humangenetik Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs)

Deutsche Gesellschaft für Plastische und Wiederherstellungschirurgie (DGPW)

Versorgungssektor:

Die Leitlinie soll für die Diagnostik und Therapie bei  ambulanten und stationären Patienten mit Kraniosynostose erstellt werden.

Patientenzielgruppe:

Patientenzielgruppe der Leitlinie sind Neugeborene, Kleinkinder und jugendliche Erwachsene syndromaler und nicht-syndromaler Kraniosynostosen.

Methodik (Art der Konsensfindung / evidence-Basierung):

Die methodische Vorgehensweise bei der Erstellung der Leitlinie wird im Leitlinienreport dargelegt. Dieser ist im Internet z. B. auf den Seiten der AWMF (http://www.awmf.org/) frei verfügbar. Die Methodik der AWMF sieht eine Vergabe von Empfehlungsgraden durch die Leitlinien-Autoren im Rahmen eines formalen Konsensusverfahrens vor. Dementsprechend wird eine neutral moderierte, strukturierte Konsensuskonferenz durchgeführt. Im Rahmen dieser Prozesse wird die Empfehlungen von den stimmberechtigten Mandatsträgern formal abgestimmt. Hinsichtlich der Stärke der Empfehlung werden in dieser Leitlinie drei Empfehlungsgrade unterschieden, die sich auch in der Formulierung der Empfehlungen jeweils widerspiegeln wird. Die Ergebnisse der jeweiligen Abstimmungen (Konsensstärke) werden entsprechend den Kategorien der AWMF den Empfehlungen zugeordnet.