Leitlinien-Detailansicht

Angemeldetes Leitlinienvorhaben

Registernummer 002 - 003
Klassifikation S1

Primär- und Sekundärprävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefährdungen bei Tätigkeiten unter Einwirkung von Quecksilber und seinen Verbindungen

Anmeldedatum:

30.07.2019

Geplante Fertigstellung:

31.08.2022

Gründe für die Themenwahl:

In zahlreichen Arbeitsbereichen sind gesundheitliche Gefährdungen bei Beschäftigten durch eine Exposition gegenüber Quecksilber und seinen Verbindungen möglich. Im Vordergrund steht bei chronischer Exposition hier die Neurotoxizität. Die S1-Handlungsempfehlung "Arbeiten unter Einwirkung von Quecksilber und seinen Verbindungen", die vom Vorstand der DGAUM im November 2013 beschlossen wurde, soll aktualisiert werden. Insbesondere sollen die Kapitel Verwendung und Gefährdung, Überwachung der Exposition und Therapie überarbeitet werden. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Ziel ist es, den wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Quecksilber-Exposition am Arbeitsplatz und zu möglichen Wirkungen dieser Exposition auf die Gesundheit von Beschäftigten zusammenzufassen und daraus möglichst evidenzbasiert Empfehlungen für die notwendigen präventiven, diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, zur Umsetzung von Arbeitsschutzregeln, zur Früherkennung und Vermeidung von arbeitsbedingten Erkrankungen und zur Verhütung von Berufskrankheiten auf dem allgemein anerkannten Stand der Wissenschaft zu geben.

Anmelder bei der AWMF (Person):

Univ.-Prof. Dr. Thomas Brüning

Anmeldende Fachgesellschaft(en):

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)Visitenkarte

Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften:

Gesellschaft für Klinische Toxikologie e.V.Visitenkarte

Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen:

Gesellschaft für Toxikologie (GT) in der Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie e.V. (DGPT)

Leitliniensekretariat:

Prof. Dr. Monika A. Rieger

Leitlinienbeauftragte im DGAUM-Vorstand
Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung
Universitätsklinikum Tübingen
Wilhelmstr. 27
72074 Tübingen

e-Mail senden

Koordination:

Univ.-Prof. Dr. Thomas Brüning

Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung -
Institut der Ruhr-Universität-Bochum (IPA)
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum

e-Mail senden

Adressaten:

Betriebsärzte und Arbeitsmediziner

Versorgungssektor:

ambulant  

Prävention, Früherkennung

Diagnostik

spezialärztliche Versorgung

Patientenzielgruppe:

 Beschäftigte, die am Arbeitsplatz gegenüber Quecksilber oder seinen Verbindungen exponiert sind 

Ergänzende Informationen:

 Verbindung zu vorhandenen Leitlinien: 002-024 Umweltmedizinische Leitlinie Human-Biomonitoring. Allerdings ist zu beachten, dass es sich bei 002-024 um eine umweltmedizinische Leitlinie handelt, deshalb sind nicht alle Aspekte dieser Leitlinie auf das Biomonitoring nach Exposition am Arbeitsplatz übertragbar.
Die zu beteiligenden Fachgesellschaften werden angefragt. Veröffentlichungen der DFG (MAK- und BAT-Werte) und des BMAS (TRGS) sowie internationaler Gremien und Institutionen (z.B. SCOEL/RAC, OSHA) sowie die verfügbare internationale publizierte Literatur werden berücksichtigt.