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NVL-Programm

Das Programm für Nationale Versorgungsleitlinien geht auf eine im Jahr 2003 seitens Bundesärztekammer, KBV und AWMF gegründete Initiative zur Erstellung qualitativ hochwertiger medizinischer Leitlinien zu häufigen Erkrankungen mit Fokus auf die interdisziplinäre und sektorenverbindende Versorgung in Deutschland zurück. Ehrenamtlich tätige Benannte einer Vielzahl medizinischer Fachgesellschaften und Patientenorganisationen erarbeiten dazu Empfehlungen für die Diagnostik und Behandlung von Volkskrankheiten wie etwa Diabetes, Bluthochdruck, Depression oder Kreuzschmerz.

Nach der Auflösung des ÄZQ, dem bis 2024 die Koordination und Redaktion des NVL-Programms oblag, war intensiv nach einer Möglichkeit gesucht worden, das NVL-Programm neu aufzustellen. Dies wurde nun in Kooperation von AWMF und Zi realisiert. Die operative Koordination und Redaktion des Programms erfolgt ab 2025 durch einen neu gegründeten Fachbereich des Zi und durch das Institut für Medizinisches Wissensmanagement (IMWi) der AWMF. Die Herausgeberschaft wird künftig gemeinsam von AWMF und Zi wahrgenommen. Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung fördern das NVL-Programm finanziell und übernehmen gemeinsam mit der AWMF die Schirmherrschaft; AWMF und Zi wenden zusätzlich eigene Mittel auf.

NVL-Methodenreport