Leitlinien-Detailansicht

Synkope im Kindes- und Jugendalter

Registernummer 023 - 004
Klassifikation S2k

Stand: 29.02.2020 , gültig bis 28.02.2025

  • Basisdaten
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich vorrangig an Kinder- und Jugendärzte sowie Kinderkardiologen in Klinik und Praxis. Sie dient zur Information für Notfallmediziner und Hausärzte die Kinder und Jugendliche mit Synkopen betreuen.

    Dass durch die modernen Publikationsmöglichkeiten (Internet) auch Eltern Zugang dazu haben, wurde bei der Formulierung in Rechnung gestellt, ohne den medizinisch-wissenschaftlichen Charakter aufgeben zu wollen. Ihr Ziel ist schließlich eine Optimierung der ärztlichen Versorgungsqualität

    Patientenzielgruppe

    Kinder und Jugendliche mit Synkope

    Versorgungsbereich

    ambulanter und stationärer Versorgungsbereich
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie e.V. (DGPK)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Perinatale Medizin e.V. (DGPM)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Bundesverband Herzkranke Kinder (BVHK e.V.)
    Arbeitsgemeinschaft Niedergelassener Kinderkardiologen e. V. (ANKK)
    Arbeitsgemeinschaft der an allgemein-pädiatrischen Kliniken tätigen pädiatrischen Kardiologen (AAPK)
    Deutsche Herzstiftung e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Robert Dalla-Pozza Abteilung Kinderkardiologie und Pädiatrische Intensivmedizin der LMU München e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Jochen Weil
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, stationäre Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Die Synkope ist ein häufiges Ereignis im Kindes- und Jugendalter mit zum Teil erheblichem Krankheitswert für die Patienten. Das vordergründig bedrohliche Ereignis führt oft zu einer ausschweifenden und breiten Diagnostik. Überdiagnostik soll vermieden werden.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Diese Leitlinie gibt orientierende Anweisungen für fachgerechtes, diagnostisches und therapeutisches ärztliches Handeln in charakteristischen Situationen bei Patienten mit einer Synkope. Die Leitlinie entbindet den Arzt nicht von seiner Verantwortung im einzelnen Krankheitsfall und hat weder haftungsbegründende, noch haftungsausschließende Wirkungen. Sie schildert ausschließlich ärztlich-wissenschaftliche und keine wirtschaftlichen Aspekte. Die Leitlinie gibt dem zum Zeitpunkt ihrer Abfassung gültigen Stand medizinischen Wissens wieder. Es ist hervorzuheben, dass im Rahmen der Abklärung einer Herzerkrankung im Kindesalter, gleichermaßen wie in anderen Bereichen der Pädiatrie, die genaue Anamneseerhebung, einschließlich Familienanamnese, sowie die gründliche allgemein-klinische Untersuchung  der speziellen kinderkardiologischen Diagnostik mit aufwendigen apparativen Mitteln in jedem Fall vorausgeht.