Leitlinien-Detailansicht

Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung für Arbeitnehmer auf Offshore-Windenergieanlagen und anderen Offshore-Installationen

Registernummer 002 - 043
Klassifikation S2k

Stand: 01.03.2021 , gültig bis 28.02.2026

7.4.2021: redaktionell überarbeitete Langfassung eingestellt

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung für Arbeitnehmer auf Offshore-Windenergieanlagen und anderen Offshore-Installationen"

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung für Arbeitnehmer auf Offshore-Windenergieanlagen und anderen Offshore-Installationen"

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner bzw. Betriebsärztinnen und -ärzte, die Beschäftigte in Offshore-Windparks (OWP) betreuen und ihre gesundheitliche Eignung beurteilen. 

    Patientenzielgruppe

    Jede/r Mitarbeiter/in, der / die auf Offshore-Anlagen in der deutschen AWZ tätig werden

    Versorgungsbereich

    Ambulant, Prävention, spezialisierte Versorgung (Arbeits- und Betriebsmedizin) 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesellschaft für Maritime Medizin e.V. (DGMM)
    Niedersächsische Gewerbeaufsicht (Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM)
    Geschäftsstelle – Hauptgeschäftsführer Dr. T. Nesseler
    Schwanenthalerstr. 73 b
    80336 München
    Tel.: 089 330 396 0 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Alexandra M. Preisser Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und maritime Medizin
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
    Seewartstraße 10, Haus 1
    20459 Hamburg e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Marcial Velasco Garrido Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und maritime Medizin
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
    Seewartstraße 10, Haus 1
    20459 Hamburg e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Offshore-Arbeitsplätze, insbesondere Windenergieanlagen (WEA), erfordern eine besonders gute gesundheitliche Verfassung der Arbeitnehmer aufgrund der stark eingeschränkten medizinischen Erste-Hilfe und Versorgung in der Ausschließlichen Wirtschafts­zone (AWZ). Dies dient nicht nur der verminderten Eigengefähr­dung sondern auch der Vermeidung von Gefährdung von Kollegen, die Rettungsaktionen unter ungünstigen und selbstgefährdenden Bedingungen durchführen müssten. Die Leitlinie ist nahezu 5 Jahre alt, betrifft die Beschäftigten einer relativ jungen Branche mit noch stetigem Wandel. Die komplette Durchsicht und Aktualisierung entsprechend medizinischer Erkenntnisse und anderer Leitlinien ist erforderlich. Hierdurch soll die Evidenz der LL gestärkt werden und diese im Konsens (S2k) verabschiedet werden.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Insbesondere zwischen den Arbeitsmedizinern von Errichtern und Betreibern der WEA muss Konsens über die medizinische Eignung der Offshore-Arbeiter und den zugrunde gelegten Kriterien bestehen; überprüft und ergänzt werden diese Kriterien durch arbeitsmedizinische Wissenschaftler und Vertreter der Unfallversicherungen. Hierdurch ist die internationale Anerkennung des medizinischen Zertifikates entsprechend dieser Leitlinie in den Niederlanden bereits erreicht; die Anerkennung wird auch in weiteren Ländern, insbesondere UK, NO und DEN, angestrebt.