Epidurale Injektionen bei degenerativen Erkrankungen
Die in dieser Leitlinie formulierten Aussagen und Empfehlungen sollen die Entscheidungsfindung von Ärzten und anderen Gesundheitsberufen sowie von Patienten fu?r eine angemessene Vorgehensweise unterstu?tzen sowie Kostenträgern evidenzbasierte Informationen zu diesemTherapieverfahren liefern.
Ziele dieser Leitlinie sind:
• Die unterschiedlichen epiduralen Injektionen klar zu definieren und von anderen Injektionenan der Wirbelsäule abzugrenzen.
• Eine ausfu?hrliche Nutzenbewertung der einzelnen Injektionen.
• Die Darstellung der Indikationen und der Evidenz fu?r die einzelnen epiduralen Verfahren. Die Wirksamkeit soll in Abhängigkeit der Diagnose aufgezeigt werden.
• Erläuterung der Voraussetzungen, die vor einer epiduralen Injektion erfu?llt sein mu?ssen.
• Evidenzbasierte Empfehlungen zur technischen Durchfu?hrung einer epiduralen Injektionin Bezug auf bildgebende Verfahren, unterschiedliche Techniken, zu verwendende Medikamente und abzusetzender Medikamente (Antikoagulantien, Thrombozytenaggregationshemmer).
• Die Darstellung der zu erwartenden Komplikationen und Risiken.
• Evidenzbasierte Empfehlungen zur Häufigkeit und Wiederholung epiduraler Injektionen.
• Die Darstellung allgemeiner Empfehlungen fu?r ein einheitliches Vorgehen in Bezug auf Diagnostik, Indikation und Therapie.
• Die Verbesserung der Informationen fu?r Patienten, Behandler und Kostenträger.
- gültig bis: 22.06.2030