Leitlinien-Detailansicht

Nationale VersorgungsLeitlinie: Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen bei Diabetes

Registernummer nvl - 001b
Klassifikation S3

Stand: 25.09.2015 , gültig bis 24.09.2020

27.01.2017: Report zur Patientenleitlinie eingestellt; 15.12.2016: redaktionell überarbeitete Lang- und Kurzfassung ausgetauscht; 25.8.2016: Patientenleitlinie eingestellt; 04.12.2015: Kurzfassung eingestellt, Report ausgetauscht

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Nationale VersorgungsLeitlinie: Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen bei Diabetes"
Langfassung der Leitlinie "Nationale VersorgungsLeitlinie: Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen bei Diabetes"
Patientenleitlinie "Diabetes - Schäden an der Netzhaut: Vorbeugen und Behandeln"
Leitlinienreport
Leitlinienreport Patientenleitlinie
html-Version: Langfassung der Leitlinie

Federführende Fachgesellschaft

NVL-Programm von BÄK, KBV, AWMF
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Nationale VersorgungsLeitlinie: Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen bei Diabetes"
    Langfassung der Leitlinie "Nationale VersorgungsLeitlinie: Prävention und Therapie von Netzhautkomplikationen bei Diabetes"
    Patientenleitlinie "Diabetes - Schäden an der Netzhaut: Vorbeugen und Behandeln"
    Leitlinienreport
    Leitlinienreport Patientenleitlinie
    html-Version: Langfassung der Leitlinie

    Federführende Fachgesellschaft

    NVL-Programm von BÄK, KBV, AWMF
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Empfehlungen Nationaler VersorgungsLeitlinien richten sich

    - vorrangig an Ärztinnen und Ärzte aller Versorgungsbereiche;

    - an die Kooperationspartner der Ärzteschaft (z. B. Fachberufe im Gesundheitswesen, Kostenträger);

    - an betroffene Patienten und ihr persönliches Umfeld (z. B. Eltern, Partner) und zwar unter Nutzung von spezi­ellen Patienteninformationen;

    - an die Öffentlichkeit zur Information über gute medizinische Vorgehensweise

    Nationale VersorgungsLeitlinien richten sich weiterhin explizit an die Herausgeber von Strukturierten Behandlungsprogrammen, da sie als deren Grundlage bei der Erstel­lung von zukünftigen Strukturierten Behandlungsprogrammen dienen sowie an die medizinischen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und andere Herausgeber von Leitlinien, deren Leitlinien ihrerseits die Grundlage für die NVL bilden.

    Patientenzielgruppe

    Patienten mit Diabetes sämtlicher Schweregrade

    Versorgungsbereich

    Ambulanter, stationärer, tertiärer (Reha-) Sektor, allgemeinmedizinisch und fachärztlich
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    NVL-Programm von BÄK, KBV, AWMF
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG)
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    Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe
    Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)
    Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    ÄZQ - Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin Straße des 17. Juni 106 - 108
    10623 Berlin Tel.: 030 / 4005-2504 Fax.: 030 / 4005-2555 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    ÄZQ
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, teilstationäre, stationäre, rehabilitative Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Die hohe Prävalenz und Inzidenz von Netzhautkomplikationen (insbesondere mit der Gefahr der Erblindung) bei Menschen mit Typ-2-Diabetes sowie eine große Variationsbreite in der Versorgungsqualität verlangen verstärkte Bemühungen um die Optimierung der Versorgung von Patienten mit möglichen bzw. existierenden Netzhautkomplikationen bei Typ-2-Diabetes.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Gefahr eines für den Patienten relevanten Sehverlustes als Folge von Netzhautkomplikationen bei Menschen mit Diabetes sowie eine große Variationsbreite in der Versorgungsqualität, verlangen verstärkte Bemühungen um die Optimierung der Versorgung von Menschen mit möglichen bzw. existierenden Netzhautkomplikationen bei Diabetes. Hierzu gehören verlässliche Definitionen des Notwendigen und Angemessenen in Prävention, Diagnos­tik und Therapie. Auf diesem Weg sollen die Qualität der Versorgung verbessert und die Stellung des Patienten gestärkt werden. Zudem kann die Berücksichtigung der Empfehlungen zu einer Effizienzsteigerung beitragen [2].

    Folgende Versorgungsziele stehen dabei im Mittelpunkt:

    • die Optimierung der Teilnahme an adäquaten Untersuchungen der Augen/des Augenhintergrundes von Men­schen mit Diabetes;
    • die Optimierung der Therapie der Risikofaktoren, die zu Netzhautkomplikationen führen, verbunden mit einer Reduktion der Rate von Erblindungen durch Folgeschäden des Diabetes;
    • die Optimierung des Informationsflusses zwischen den Versorgungsschnittstellen durch optimierte Befund­übermittlungen;
    • insgesamt die Erhöhung des Risikobewusstseins von Menschen mit Diabetes für Netzhautkomplikationen.

    Diese NVL möchte die sektorübergreifende Versorgung von Menschen mit Diabetes abbilden und Empfehlungen zur Verbesserung der Versorgungskoordination zwischen allen an der Versorgung beteiligten Bereichen geben.