Leitlinien-Detailansicht

Depression bei Menschen mit Querschnittlähmung: Besonderheiten in der Diagnostik und Behandlung

Registernummer 179 - 003
Klassifikation S1

Stand: 31.10.2016 , gültig bis 30.10.2021

Adressaten

Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen und Psychotherapeuten, die mit der ganzheitlichen Versorgung von Menschen mit akuter oder chronischer Querschnittlähmung befasst sind.

Patientenzielgruppe

Erwachsene mit akuter und chronischer Querschnittlähmung

Versorgungsbereich

Die Leitlinie wird sowohl für den ambulanten als auch den stationären Versorgungssektor entwickelt, in dem Patienten mit Querschnittlähmung ärztlich und/oder psychotherapeutisch behandelt werden. Sie soll der Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Depressionen bei Menschen nach Querschnittlähmung dienen.
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Depression bei Menschen mit Querschnittlähmung: Besonderheiten in der Diagnostik und Behandlung"
    Leitlinienreport

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie e.V.
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen und Psychotherapeuten, die mit der ganzheitlichen Versorgung von Menschen mit akuter oder chronischer Querschnittlähmung befasst sind.

    Patientenzielgruppe

    Erwachsene mit akuter und chronischer Querschnittlähmung

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie wird sowohl für den ambulanten als auch den stationären Versorgungssektor entwickelt, in dem Patienten mit Querschnittlähmung ärztlich und/oder psychotherapeutisch behandelt werden. Sie soll der Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Depressionen bei Menschen nach Querschnittlähmung dienen.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie e.V.
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
    Visitenkarte

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. med. Peter Prang Facharzt für Neurologie
    Klinik für Paraplegiologie
    Universitätsklinikum Heidelberg
    Schlierbacher Landstr. 200a
    69118 Heidelberg e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. med. Peter Prang

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Annette Stolle Dipl.-Psych.
    BG Klinik Ludwigshafen
    Ludwig-Guttmann-Str. 13
    67071 Ludwigshafen
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Depression ist eine häufige Komplikation nach dem Eintritt einer Querschnittlähmung, welche den Rehabilitationserfolg negativ beeinflussen kann. Bei Menschen mit Querschnittlähmung ist davon auszugehen, dass 20-40% an einer depressiven Störung erkranken. Auch finden sich in Verbindung mit einer Depression Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für somatische Komplikationen, z.B. Dekubitalulcera, Darmfunktionsstörungen, Harnwegsinfektionen und kardiovaskuläre Erkrankungen. Bei der Diagnostik und Behandlung sind Besonderheiten zu beachten, insbesondere müssen körperliche Begleiterscheinungen der Querschnittlähmung von einer Depressionssymptomatik differenziert werden.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Verbesserung der Prävention, Diagnostik und Behandlung von depressiven Störungen bei Menschen mit Querschnittlähmung.

    Schlüsselwörter:

    Querschnittlähmung, Depressionssymptomatik, Anpassungsstörung, Pharmakotherapie, Psychotherapie