Leitlinien-Detailansicht

Zahnimplantate bei medikamentöser Behandlung mit Knochenantiresorptiva (inkl. Bisphosphonate)

Registernummer 083 - 026
Klassifikation S3

Stand: 31.07.2016 , gültig bis 30.07.2021

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
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Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (DGI)
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Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO)
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Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)
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Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e. V. (DG PARO)
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Deutsche Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro)
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Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie (AgKi)
Berufsverband Deutscher Oralchirurgen, BDO
Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa, BDIZ EDI
Bundeszahnärztekammer, BZÄK
Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ)
Deutsche Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde (DGCZ)
Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI)
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V.
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, KZBV
Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI)

Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

Dr. Silke Auras Leitlinienbeauftragte der DGZMK
e-Mail senden

Leitlinienkoordination:

Prof. Dr. Dr. Christian Walter, Mainz
Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz, Wiesbaden


  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Zahnimplantate bei medikamentöser Behandlung mit Knochenantiresorptiva (inkl. Bisphosphonate)"
    Leitlinienreport
    English version - Dental implants in patients with antiresorptive therapy

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
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    Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (DGI)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Diese Leitlinie richtet sich neben den betroffenen Patienten an Zahnärzte, Zahnärzte mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie, Fachzahnärzte für Oralchirurgie, Fachärzte für Mund-,Kiefer-, Gesichtschirurgen und Kostenträger. Zum Zeitpunkt der Erstellung gibt es keine Ausnahmen von der Leitlinie.

    Patientenzielgruppe

    Patienten mit geplanter Zahnimplantatversorgung

    Versorgungsbereich

    ambulant
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
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    Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (DGI)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e. V. (DG PARO)
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    Deutsche Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien e.V. (DGPro)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie (AgKi)
    Berufsverband Deutscher Oralchirurgen, BDO
    Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa, BDIZ EDI
    Bundeszahnärztekammer, BZÄK
    Deutsche Gesellschaft für ästhetische Zahnmedizin (DGÄZ)
    Deutsche Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde (DGCZ)
    Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI)
    Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V.
    Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, KZBV
    Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Silke Auras Leitlinienbeauftragte der DGZMK
    e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Dr. Christian Walter, Mainz
    Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz, Wiesbaden


  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die DGI hat das Thema Zahnimplantate bei Antiresorptiva priorisiert, weil diese Medikamente weit verbreitet sind und erhebliche Nebenwirkungen bei Zahnimplantaten auslösen können. Andererseits können Zahnimplantate zur Verhütung einer Osteonekrose sehr hilfreich sein. Die allgemeine Leitlinie zur medikamentös induzierten Kiefernekrose nimmt zur Indikation von Zahnimplantaten keine Stellung, so dass Bedarf besteht. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Aufgrund der demographischen Entwicklung finden sich immer mehr Patienten unterAntiresorptivatherapie (Bisphosphonate, Denosumab). Eine wichtige Nebenwirkung stellt dieBisphosphonat-assoziierte Osteonekrose der Kiefer (BP-ONJ) dar, zu der eine S3-Leitlinieexistiert, die Handlungsempfehlungen zur Osteonekrosevermeidung (Prophylaxe, Prävention,Früherkennung) sowie zur Osteonekrosediagnostik und -therapie bietet. Die kaufunktionelleRehabilitation bei Zahnunterzahl bzw. Zahnverlust ist explizit nicht Thema der S3-Leitlinie.Deshalb ist es Thema dieser S3-Leitlinie, Handlungsempfehlungen zur Indikation vonZahnimplantate bei Patienten mit medikamentöser Behandlung durch Knochenantiresorptiva(inkl. Bisphosphonate) als evidenz- und konsensbasiert Entscheidungshilfe zu bieten. Ziel istdie Indikationsfindung, in welchen Fällen ein Patient mit antiresorptiver Therapie von einerImplantat-getragenen Rehabilitation profitiert unter der Maßgabe der Verbesserung derKaufunktion und Lebensqualität unter Berücksichtigung des individuellenOsteonekroserisikos.

    Schlüsselwörter:

    Bisphosphonat, Denosumab, Bisphosphonat assoziierte Osteonekrose der Kiefer, Medikamenten assoziierte Osteonekrose der Kiefer, Implantat