Leitlinien-Detailansicht

HPV-assoziierte Läsionen der äußeren Genitoanalregion und des Anus – Genitalwarzen und Krebsvorstufen der Vulva, des Penis und der peri- und intraanalen Haut

Registernummer 082 - 008
Klassifikation S2k

Stand: 01.09.2017 , gültig bis 31.12.2021

8.11.2017: redaktionell überarbeitete Langfassung ausgetauscht

Adressaten

Die Anwenderzielgruppe dieser Leitlinie sind alle in die Behandlung der genannten Patientengruppen involvierten ärztlichen Fachrichtungen; dies umfasst in erster Linie Dermatologen / Venerologen, Gynäkologen, Urologen, Koloproktologen, Infektiologen, Sexual- und Allgemeinmediziner. Sekundäre Anwenderzielgruppen sind indirekte Anwender der Leitlinie, etwa im Rahmen der Patientenberatung oder bei Krankenkassen.

Patientenzielgruppe

Dies umfasst Patientinnen und Patienten mit vulvären / penilen / skrotalen / perinealen / perianalen Condylomata acuminata (genitoanalen Warzen, Feigwarzen) und/oder intraepithelialen Neoplasien inklusive der bowenoiden Papulose, Erythroplasie de Queyrat und M. Bowen. Empfehlungen werden sowohl für immunkompetente als auch immunsupprimierte Patienten erstellt.

Versorgungsbereich

Die angemeldete Leitlinie intendiert die Erstellung und Bereitstellung von konsentierten Behandlungsempfehlungen für die ambulante und ggf. stationäre Behandlung von Patientinnen und Patienten mit manifester externer genitoanaler HPV-Infektion.
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "HPV-assoziierte Läsionen der äußeren Genitoanalregion und des Anus – Genitalwarzen und Krebsvorstufen der Vulva, des Penis und der peri- und intraanalen Haut"
    Langfassung der Leitlinie "HPV-assoziierte Läsionen der äußeren Genitoanalregion und des Anus – Genitalwarzen und Krebsvorstufen der Vulva, des Penis und der peri- und intraanalen Haut"

    Federführende Fachgesellschaft

    Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Anwenderzielgruppe dieser Leitlinie sind alle in die Behandlung der genannten Patientengruppen involvierten ärztlichen Fachrichtungen; dies umfasst in erster Linie Dermatologen / Venerologen, Gynäkologen, Urologen, Koloproktologen, Infektiologen, Sexual- und Allgemeinmediziner. Sekundäre Anwenderzielgruppen sind indirekte Anwender der Leitlinie, etwa im Rahmen der Patientenberatung oder bei Krankenkassen.

    Patientenzielgruppe

    Dies umfasst Patientinnen und Patienten mit vulvären / penilen / skrotalen / perinealen / perianalen Condylomata acuminata (genitoanalen Warzen, Feigwarzen) und/oder intraepithelialen Neoplasien inklusive der bowenoiden Papulose, Erythroplasie de Queyrat und M. Bowen. Empfehlungen werden sowohl für immunkompetente als auch immunsupprimierte Patienten erstellt.

    Versorgungsbereich

    Die angemeldete Leitlinie intendiert die Erstellung und Bereitstellung von konsentierten Behandlungsempfehlungen für die ambulante und ggf. stationäre Behandlung von Patientinnen und Patienten mit manifester externer genitoanaler HPV-Infektion.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche STI-Gesellschaft e. V. (DSTIG) - Ges. z. Förderung der Sexuellen Gesundheit
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    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
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    Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie (DGK)
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    Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)
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    Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. (DAIG)
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    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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    Gesellschaft für Virologie (GfV)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin (DGRM)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V., BVDD
    Studiengruppe Kolposkopie e. V.
    Robert Koch-Institut (RKI)
    Bundesverband Deutscher Pathologen e.V.
    Arbeitsgemeinschaft für Dermatologische Infektiologie und Tropendermatologie (ADI-TD) der DDG

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Martin Dittmann Teamassistenz / Leitliniensekretariat
    Division of Evidence-Based Medicine (dEBM)
    Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
    Charité - Universitätsmedizin Berlin
    Charitéplatz 1
    10117 Berlin Tel.: 030 / 450 618313 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Ricardo N. Werner Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
    Division of Evidence based Medicine (dEBM)
    Charité - Universitätsmedizin Berlin
    Charitéplatz 1
    10117 Berlin e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Genitoanale HPV-Infektionen gehören zu den häufigsten sexuell übertragenen Infektionen. Im Fall einer klinisch manifesten Erkrankung ist die HPV-Infektion mit erheblichen Auswirkungen auf die Lebensqualität assoziiert und die Behandlung geht mit einer hohen Rezidivrate einher. Die ökonomischen Auswirkungen der Behandlung HPV-assoziierter anogenitaler Läsionen auf das Gesundheitssystem sind erheblich. Auch auf dem Hintergrund der Kontagiosität der Erkrankung ist es unerlässlich, effiziente Therapieansätze zu identifizieren und in der Behandlung zu implementieren.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    I.    Verbesserung der Outcomes der Therapie anogenitaler HPV-assoziierter Läsionen hinsichtlich

    a.    vollständige Clearance der Läsionen

    b.    Reduktion der Rezidivrate

    c.    Sicherung der Adhärenz bzw. Erhöhung der Lebensqualität

    d.    Verminderung der Inzidenz unerwünschter Wirkungen (z.B. Ulzeration, Wundheilungs-störungen, Vernarbung, Funktionseinschränkung)     


    II.    Reduktion der Inzidenz HPV-assoziierter anogenitaler Läsionen durch eine effiziente Behandlung und Reduktion der Transmissionsrate Konsentierte Behandlungsempfehlungen für verschiedene Patientenpopulationen (Allg.-population, Immunsupprimierte)