Leitlinien-Detailansicht

Klinische Ernährung in der Onkologie

Registernummer 073 - 006
Klassifikation S3

Stand: 31.10.2015 , gültig bis 30.10.2020

Gründe für die Themenwahl:

Die Leitlinie umfasst systematisch entwickelte Aussagen, die den gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisstand zum Thema „Klinische Ernährung“ wiedergeben. Die Leitlinie gibt dem Leser Informationen darüber, welche Maßnahmen bei spezifischen Krankheitsbildern geeignet sind, welche Maßnahmen nicht geeignet bzw. veraltet sind und welche Maßnahmen nicht empfohlen werden können, da die Datenlage derzeit noch widersprüchlich ist. 

Zielorientierung der Leitlinie:

Das vorrangige Ziel der Leitlinie ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung im Bereich der künstlichen Ernährung durch die Vermittlung von aktuellem Wissen. Die Leitlinie ist als „Handlungs- und Entscheidungskorridor“ zu verstehen, von dem in begründeten Fällen abgewichen werden kann oder sogar muss. Sie soll diese Abwägung „was ist sinnvoll? – was ist nicht sinnvoll?“ erleichtern und damit unnötige Therapien und Ausgaben vermeiden helfen.

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Klinische Ernährung in der Onkologie"
    Leitlinienreport
    Methodik - Version 0.9
    DGEM-Terminologie in der Klinischen Ernährung
    Ethische und rechtliche Gesichtspunkte der Künstlichen Ernährung

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an alle Berufsgruppen, die Patienten mit enteraler und/oder parenteraler Ernährung versorgen, das sind Ärzte, Ernährungsfachkräfte, Pflegepersonal und Apotheker. Sie soll ihnen konkrete Handlungsempfehlungen für den Einsatz und Umgang mit künstlicher Ernährung bei den unterschiedlichen Krankheitsbildern geben. Die Leitlinie wendet sich aber auch an Leistungserbringer (Krankenkassen, Rentenversicherungsträger), Entscheidungsträger (Gemeinsamer Bundesausschuss1, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen2) und Patienten. Sie soll die Arzt-Patienten-Beziehung unterstützen und Patienten helfen, Krankheiten, Untersuchungs-und Behandlungsmethoden besser zu verstehen.

    Patientenzielgruppe

    Die Leitlinie bezieht sich auf Patienten, bei denen die Frage geklärt werden soll, ob eine Indikation bzw. eine Kontraindikation für Trinknahrung, enterale Ernährung und/oder parenterale Ernährung vorliegt. In der Leitlinie wird auf Patientengruppen mit verschiedenen, spezifischen Krankheitsbildern eingegangen:

    ·         Patienten mit Schlaganfall, Parkinson, Chorea Huntington und Multiple Sklerose·         Patienten mit akutem Leberversagen, alkoholischer Steatohepatitis, nicht­alkoholischer Fettlebererkrankungen, NASH, Leberzirrhose, Patienten vor bzw. nach Lebertransplantation

    ·         Patienten mit akuter Pankreatitis und chronischer Pankreatitis·         Patienten mit Erkrankungen des Darmes (chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED), Kurzdarmsyndrom, chronischem Darmversagen)

    ·         Chirurgische Patienten und Transplantationspatienten

    ·         Geriatrische Patienten allgemein (ohne spezielle Erkrankung/ unabhängig von der Art der Erkrankung), mit Mangelernährung oder Risiko für Mangelernährung, mit oropharyngealer Dysphagie, Gebrechlichkeit, Alterstrauma, Depression, Demenz, Delirium und Dekubitus

    ·         onkologische Patienten

    ·         Patienten mit Nierenerkrankungen

    ·         pädiatrische Patienten.

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie umfasst sowohl die stationären und ambulanten Versorgungsebenen, in denen die genannten Patientengruppen behandelt werden. Sowie die Versorgung der Patienten in Pflegeheimen.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V.
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. (DGAV)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
    Visitenkarte
    Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)
    Visitenkarte
    Deutsche Sepsis-Gesellschaft e.V.
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Österreichische Arbeitsgemeinschaft für klinische Ernährung (AKE)
    Gesellschaft für klinische Ernährung der Schweiz
    Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORS

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dipl. troph. Katrin Hebestreit Universität Hohenheim
    Metabolic Unit
    Wollgrasweg 49b
    70599 Stuttgart e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Stephan C. Bischoff Universität Hohenheim – Institut für Ernährungsmedizin Fruwirthstr. 12
    70599 Stuttgart Tel.: 0711 – 45924101 Fax.: 0711 – 45924343 e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Leitlinie umfasst systematisch entwickelte Aussagen, die den gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisstand zum Thema „Klinische Ernährung“ wiedergeben. Die Leitlinie gibt dem Leser Informationen darüber, welche Maßnahmen bei spezifischen Krankheitsbildern geeignet sind, welche Maßnahmen nicht geeignet bzw. veraltet sind und welche Maßnahmen nicht empfohlen werden können, da die Datenlage derzeit noch widersprüchlich ist. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Das vorrangige Ziel der Leitlinie ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung im Bereich der künstlichen Ernährung durch die Vermittlung von aktuellem Wissen. Die Leitlinie ist als „Handlungs- und Entscheidungskorridor“ zu verstehen, von dem in begründeten Fällen abgewichen werden kann oder sogar muss. Sie soll diese Abwägung „was ist sinnvoll? – was ist nicht sinnvoll?“ erleichtern und damit unnötige Therapien und Ausgaben vermeiden helfen.