Leitlinien-Detailansicht

Tauchunfall

Registernummer 072 - 001
Klassifikation S2k

Stand: 01.10.2014 , gültig bis 01.10.2019

03.11.2017: Gültigkeit der Leitlinie nach inhaltlicher Überprüfung durch das Leitliniensekretariat verlängert bis 1.10.2019; 11.11.2015: französiche und italienische Übersetzung online / 28.09.2015: englische Version publiziert

Federführende Fachgesellschaft

Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. (GTÜM)
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Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)
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Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
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Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

Schweizerische Gesellschaft für Unterwasser- und Hyperbarmedizin (SUHMS)
Österreichische Gesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin (ÖGTH)
Verband Deutscher Sporttaucher e. V. (VDST)
Schifffahrtmedizinisches Institut der Marine
Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)
Verband Deutscher Druckkammerzentren e.V. (VDD)

Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. Geschäftsstelle
Professor-Küntscher-Str. 8
82418 Murnau am Staffelsee e-Mail senden

Leitlinienkoordination:

PD Dr. Björn Jüttner Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Carl-Neuberg-Strasse 1
30625 Hannover e-Mail senden
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Tauchunfall"
    Leitlinienreport
    Beitrag '"Diagnostik und Behandlung von Tauchunfällen" aus der Fachzeitschrift "Der Anästhesist"
    Guideline for diving accidents
    Directive Accident de plongée
    Direttive incidente subacqueo
    Film - Leitlinie Tauchunfall

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. (GTÜM)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Betroffen und indirekte Anwender dieser Leitlinie sind alle Taucher. Gleichzeitig werden den Tauchern und insbesondere verantwortlichen Tauchlehrern konkrete Entscheidungs- und Handlungsprozesse für eine fachgerechte primäre Versorgung von Tauchunfällen vorgegeben. Neben medizinischen Laienhelfern ist im Rahmen der Notfallversorgung das medizinische Fachpersonal der Rettungsdienste einschließlich der erstbehandelnden Ärzte Anwender dieser Leitlinie.
    Zusätzlich sollen sowohl den primärversorgenden Ärzten in den Notaufnahmen der Krankenhäuser als auch den weiterbehandelnden Ärzten an therapeutischen Druckkammern die Entscheidungs- und Handlungsprozesse der Leitlinie Tauchunfall anwenden.
    Indirekte Anwender einer leitliniengemäßen Behandlung von Tauchunfällen im weiteren Sinne sind ebenso Kostenträger der Krankenversorgung und Entscheidungsträger im gesundheitspolitischen Bereich.

    Patientenzielgruppe

    Alle Personen ohne Beschränkungen hinsichtlich Geschlecht, Alter, Krankheitsstadium oder Begleiterkrankungen, die einen Tauchunfall gemäß Definition der Leitlinie erlitten haben.
    Ein „Tauchunfall“ im Sinne dieser Leitlinie ist ein potentiell lebensbedrohliches oder gesundheitsschädigendes Ereignis, hervorgerufen durch Abfall des Umgebungsdruckes beim Tauchen oder aus sonstiger hyperbarer Atmosphäre mit und ohne Tauchgerät in der Dekompressionsphase.

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie umfasst sowohl den ambulanten Versorgungsbereich als auch den klinisch stationären Versorgungssektor. Die Leitlinie weist auf die Früherkennung von Tauchunfällen hin, beschreibt die notwendige Diagnostik und im Sinne des Leitlinienthemas die notwendige Therapie. Entsprechend 1.2 erfolgt eine präzise Beschreibung für primäre Maßnahme durch medizinische Laien sowie medizinisches Fachpersonal.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. (GTÜM)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Schweizerische Gesellschaft für Unterwasser- und Hyperbarmedizin (SUHMS)
    Österreichische Gesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin (ÖGTH)
    Verband Deutscher Sporttaucher e. V. (VDST)
    Schifffahrtmedizinisches Institut der Marine
    Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)
    Verband Deutscher Druckkammerzentren e.V. (VDD)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. Geschäftsstelle
    Professor-Küntscher-Str. 8
    82418 Murnau am Staffelsee e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    PD Dr. Björn Jüttner Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
    Carl-Neuberg-Strasse 1
    30625 Hannover e-Mail senden
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Leitlinie Tauchunfall soll eine Hilfe für medizinische Entscheidungsprozesse im Rahmen einer leistungsfähigen Versorgung der Patienten darstellen. Sie gibt dem einzelnen Arzt, medizinischen Assistenzpersonal und Laien in einem spezifischen Notfallbereich Informationen und Instruktionen über den aktuellen Stand der medizinischen Erkenntnisse. Im Rahmen der Qualitätssicherung stellt sie eine qualitativ hochstehende medizinische Versorgung dar.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie legt den aktuellen Stand der Erkenntnisse in der Diagnostik und Behandlung von Tauchunfällen dar.

    • in der Ersten Hilfe durch Laien, medizinisches Assistenzpersonal und Ärzte
    • in den Prinzipien der Rettungskette und des Transports verunfallter Taucher
    • in der ersten hyperbarmedizinischen Therapie von Tauchunfällen in der weiteren medizinischen Versorgung von Tauchunfällen