Leitlinien-Detailansicht

Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen

Registernummer 060 - 003
Klassifikation S3

Stand: 30.11.2013 , gültig bis 30.11.2018

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen"
Leitlinienreport

Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Axiale Spondyloarthritis inklusive Morbus Bechterew und Frühformen"
    Leitlinienreport

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

     Die Leitlinie richtet sich an Ärzte sowie Angehörige nichtärztlicher Berufsgruppen, die an der Versorgung dieser Personen in allen Sektoren betroffen sind. Die Leitlinie richtet sich auch an erkrankte Personen und ihren Angehörigen. 

    Patientenzielgruppe

     Die Patientenzielgruppe umfasst alle erwachsenen Patienten mit einer axialen Spondyloarthritis. Dazu gehören sowohl Patienten mit nicht-radiografischen Veränderungen (häufig auch als undifferenzierte SpA bezeichnet) als auch Patienten mit strukturellen Läsionen, die radiologisch nachweisbar sind. In die letztere Patientengruppe gehören Patienten mit einer ankylosierenden Spondylitis (in Deutschland auch häufig Morbus Bechterew genannt), mit einer Psoriasisarthritis mit einer Arthritis bei chronisch entzündlicher Darmerkrankung und mit einer reaktiven Arthritis. 

    Versorgungsbereich

     Primäre, sekundäre und tertiäre Versorgungsebene, sowohl ambulant als auch stationär unter Berücksichtigung der Rehabilitation. Die inter- bzw. multidisziplinäre Strategie/ Bewertung wird betont. Die Leitlinie bezieht sich sowohl auf die primärärztliche Versorgung als auch auf die fachärztliche Versorgung. 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
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    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie e.V. (DGNC)
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    Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG)
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    Deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (DGPMR)
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    Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW)
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    Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
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    Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB)
    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)
    Bundesverband Selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Uta Klitz Rheumazentrum Ruhrgebiet
    Landgrafenstraße 15
    44652 Herne Tel.: 02325 / 592-131 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. J. Braun Rheumazentrum Ruhrgebiet
    Landgrafenstraße 15
    44652 Herne
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die Prävalenz der Spondyloarthritiden wird in Deutschland mit 1-2% angegeben. Rückenschmerzen als erstes Frühsymptom der Erkrankung werden häufig bei SpA Patienten fehlgedeutet und es kommt weder zu einer exakten Diagnose noch zu einer effektiven Therapie. Für Deutschland wird eine Diagnoseverzögerung für die ankylosierende Spondylitis (Form der axialen Spondyloarthritis mit bereits eingetretenen radiologischen Veränderungen) mit 7 Jahren angegeben. Damit wird das Ziel, strukturelle Läsionen zu verhindern, nicht erreicht. Die Leitlinie „axiale Spondyloarthritis“ soll dazu beitragen, Zeitpunkt der Diagnosestellung und Art der Therapie zu verbessern.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie soll Hilfe für Versorgung von Patienten und Patientinnen mit axialer Spondyloarthritis geben. Sie soll helfen die medizinische Versorgung dieser Patientengruppe zu verbessern.Ziele: Optimierung der Versorgung, Reduktion der Diagnoseverzögerung, Verhinderung struktureller Läsionen, Einleitung effektiver Therapien, Verbesserung der Lebensqualität, Erhaltung der Arbeitsfähigkeit.