Leitlinien-Detailansicht

Syphilis, Diagnostik und Therapie

Registernummer 059 - 002
Klassifikation S2k

Stand: 31.07.2014 , gültig bis 31.05.2019

Gründe für die Themenwahl:

Syphilis ist eine fast ausschließlich sexuell übertragene, stadienhaft verlaufende Erkrankung. Bundesweit wurden 2012 insgesamt 4418 Neuinfektionen im Rahmen der nicht-namentlichen Meldung an das Robert-Koch- Institut aufgrund des Infektionssschutzgesetzes gemeldet (Robert Koch-Institut: SurvStat, http://www3.rki.de/SurvStat, Datenstand: 01.07.13).

Die aktuelle Leitlinie ist die Fortschreibung der 2005 veröffentlichten S1 Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Syphilis“. Die Entwicklungen sowohl in der Versorgung von Patienten mit Syphilis als auch in der Methodik  der Leitlinienerstellung sind die Hauptgründe für die Aktualisierung und Aufwertung mittels des formalen Konsensusverfahrens.

Zielorientierung der Leitlinie:

 Ziel sind konsentierte Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie an Syphilis Erkrankter aller Altersgruppen (mit und ohne zugrundeliegender Immundefizienz). 

  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Syphilis, Diagnostik und Therapie"
    Leitlinienreport
    Interessenkonflikt-Erklärungen

    Verbindung zu themenverwandten Leitlinien

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche STI-Gesellschaft e. V. (DSTIG) - Ges. z. Förderung der Sexuellen Gesundheit
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Diese Leitlinie richtet sich an Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Klinik, die mit der Erkennung und Behandlung der Syphilis befasst sind, insbesondere Dermatovenerologen, Gynäkologen, Urologen, HIV-Schwerpunktärzte, Neurologen, Infektiologen, Ärztinnen und Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst, Pädiater und Allgemeinmediziner. 

    Patientenzielgruppe

    Die Zielgruppe sind alle an Syphilis Erkrankten unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Erkrankungssituationen*, Lebensstadien und Lebensumstände bzw. Risikogruppen. (*Aktuell ist etwa jeder zweite Syphilispatient gleichzeitig an einer HIV-Infektion erkrankt). 

    Versorgungsbereich

    Die Therapie der Syphilis erfolgt ambulant oder stationär nach ärztlicher Maßgabe und richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung (Früh-, Spät-, Neurosyphilis) der individuellen gesundheitlichen Situation der Patienten, der Erkrankungsschwere und den damit verknüpften diagnostischen und therapeutischen Empfehlungen. 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche STI-Gesellschaft e. V. (DSTIG) - Ges. z. Förderung der Sexuellen Gesundheit
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. (DAIG)
    Visitenkarte
    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Andrologie e.V. (DGA)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektologie (DGPI)
    Visitenkarte
    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
    Visitenkarte
    Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. (PEG)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V. (BVÖGD)
    Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte für die Versorgung HIV-Infizierter (DAGNÄ e.V.)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. med. Helmut Schöfer Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
    Johann Wolfgang Goethe-Universität
    Theodor-Stern-Kai 7
    D-60596 Frankfurt/M Tel.: 069 / 6301-6833 oder 5704 Fax.: 069 / 6301-5981 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Helmut Schöfer
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Syphilis ist eine fast ausschließlich sexuell übertragene, stadienhaft verlaufende Erkrankung. Bundesweit wurden 2012 insgesamt 4418 Neuinfektionen im Rahmen der nicht-namentlichen Meldung an das Robert-Koch- Institut aufgrund des Infektionssschutzgesetzes gemeldet (Robert Koch-Institut: SurvStat, http://www3.rki.de/SurvStat, Datenstand: 01.07.13).

    Die aktuelle Leitlinie ist die Fortschreibung der 2005 veröffentlichten S1 Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Syphilis“. Die Entwicklungen sowohl in der Versorgung von Patienten mit Syphilis als auch in der Methodik  der Leitlinienerstellung sind die Hauptgründe für die Aktualisierung und Aufwertung mittels des formalen Konsensusverfahrens.

    Zielorientierung der Leitlinie:

     Ziel sind konsentierte Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie an Syphilis Erkrankter aller Altersgruppen (mit und ohne zugrundeliegender Immundefizienz).