Leitlinien-Detailansicht
Deutsch-Österreichische Empfehlungen zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIV-exponierten Neugeborenen
Stand: 09.09.2011 , gültig bis 31.12.2013
- Adressaten:
- HIV-Behandler (vertreten durch DAIG, DAGNÄ Kompetenznetz HIV/AIDS, ÖAG, NRZ, RKI), Gynäkologen (vertreten durch DGGG), Pädiater (vertreten durch PAAD, DGKJ), psychosoziale Berufsgruppen im Bereich HIV/AIDS z.B. Sozialarbeiter und Psychologen der AIDS-Hilfen (vertreten durch DAH)
- Patientenzielgruppe:
- HIV-infizierte Schwangere, HIV-exponierte Neugeborene
Trotz der niedrigen Prävalenz von HIV in Deutschland, erweist sich die Reduktion der vertikalen HIV-Transmission als kosteneffektiv, da die lebenslange antiretrovirale Therapie und notwendige Diagnostik sehr kostenintensiv ist. Die medizinischen Maßnahmen zur Verhinderung der Mutter-Kind-Transmission von HIV hingegen sind hocheffektiv und können eine HIV-Infektion des Kindes bei Kenntnis des HIV-Status der Schwangeren und fachgerechter Durchführung der erforderlichen Maßnahmen zu 99% verhindern.
Angebot und Durchführung des HIV-Tests in der Schwangerschaft durch den betreuenden Gynäkologen, Darstellung aller medizinischen Maßnahmen zur maximalen Reduktion der vertikalen HIV-Transmission in der Schwangerschaft und beim HIV-exponierten Neugeborenen, Darstellung der Besonderheiten bei der Schwangerenvorsorge bei HIV-infizierten Schwangeren, Vorgehen bei diversen Risikokonstellationen, Nachsorge der HIV-exponierten Kinder
Bitte loggen Sie sich ein.