Leitlinien-Detailansicht

HIV-Infektion, antiretrovirale Therapie

Registernummer 055 - 001
Klassifikation S2k

Stand: 13.05.2014 (in Überarbeitung), gültig bis 12.05.2019

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "HIV-Infektion, antiretrovirale Therapie"
Leitlinienreport
Interessenkonflikt-Erklärungen
Anmeldung Update

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. (DAIG)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "HIV-Infektion, antiretrovirale Therapie"
    Leitlinienreport
    Interessenkonflikt-Erklärungen
    Anmeldung Update

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. (DAIG)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie wurde für Ärztinnen und Ärzte und Angehörige anderer Berufsgruppen erstellt, diePatienten mit HIV-1-Infektion behandeln und betreuen. Sie soll zur Entscheidungsfindung für Arztund Patient beim Nachweis und der Behandlung einer HIV-Infektion dienen. Weitere Adressaten sindmedizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften, gesundheitspolitische Einrichtungen undEntscheidungsträger auf Bundes-und Landesebene, Kostenträger im Gesundheitswesen sowie dieÖffentlichkeit zur Information.

    Patientenzielgruppe

    HIV-1-infizierte erwachsene Patienten vor Einleitung einer antiretroviralen Therapie und im Verlaufder Therapie. Gegenüber HIV-1 weist HIV-2 einige therapeutische Besonderheiten auf, die es nichterlauben, diese Leitlinien direkt auf die Behandlung HIV-2-Betroffener anzuwenden. DieEmpfehlungen beschränken sich daher auf die HIV-1-Infektion. Obwohl die grundlegendentherapeutischen Prinzipien auch für Kinder gelten, sind die Besonderheiten bei der Behandlung HIVinfizierterKinder so erheblich, dass diese Leitlinien die Therapie HIV-infizierter Kinder ausklammern.

    Versorgungsbereich

    Inhaltlich sind die Bereiche Innere Medizin und Infektiologie sowie Virologie betroffen. Bei derBehandlung von HIV-infizierten Frauen im Rahmen der Schwangerschaft bestehen etliche Besonderheiten, so dass dazu getrennte Leitlinien erstellt wurden. Der Anwendungsbereich dieserLeitlinie umfasst sowohl die ambulante als auch die stationäre Versorgung.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche AIDS-Gesellschaft e.V. (DAIG)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche STI-Gesellschaft e. V. (DSTIG) - Ges. z. Förderung der Sexuellen Gesundheit
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    Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)
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    Gesellschaft für Virologie (GfV)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Österreichische AIDS Gesellschaft
    Deutsche AIDS-Hilfe (DAH)
    Projekt Information e.V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Hans-Jürgen Stellbrink c/o Sekretariat der Deutschen AIDS-Gesellschaft
    Universitätsklinikum Bonn
    Medizinische Klinik und Poliklinik I
    Sigmund-Freud-Straße 25
    53127 Bonn Tel.: 0228 / 287-11208 Fax.: 0228 / 287-15034 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Hans-Jürgen Stellbrink Infektionsmedizinisches Zentrum Hamburg
    ICH Study Center
    Grindelallee 35
    20146 Hamburg
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Die HIV-1-Infektion stellt ein globales Gesundheitsproblem dar und ist weltweit weiterhin mit einererheblichen Morbidität und Mortalität verbunden. Die Entwicklung der modernen kombiniertenantiretroviralen Therapie hat zu einer dramatischen Verbesserung der Lebenserwartung und derLebensqualität von HIV-Betroffenen geführt, von der insbesondere Patienten in Ländern betreffen,deren Gesundheitssysteme den damit einhergehenden hohen diagnostischen, therapeutischen undökonomischen Aufwand bereitstellen können. Aktuelle therapeutische Fortschritte werdenwesentlich im Bereich der Therapievereinfachung und der Reduktion von Nebenwirkungen erzielt.Primärresistenzen, Nebenwirkungsprofile, Komorbidität, komplexe Medikamenteninteraktionen unddie Notwendigkeit des Erreichens einer sehr hohen, dauerhaft aufrecht erhalten Adhärenz sowieUnsicherheiten bezüglich des optimalen Zeitpunkts des Therapiebeginns komplizieren therapeutischeEntscheidungen erheblich. Besonderheiten des deutschen und des ÖsterreichischenGesundheitssystems erfordern daher eine Leitlinie, die in diesem komplexen Entscheidungsumfeldeine Orientierung vermitteln kann.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie strebt an, die Versorgung HIV-1-infizierter Patienten durch Darstellung desWissensstandes und der daraus abgeleiteten diagnostischen und therapeutischen Empfehlungen imRahmen der antiretroviralen Therapie zu verbessern. Sie soll den Rahmen des therapeutischNotwendigen und Möglichen abstecken, die der Therapie zu Grunde liegenden Prinzipienverdeutlichen, Hinweise auf therapeutische Probleme liefern und zur Meidung von veralteten oderüberholten Therapien beitragen. Die Leitlinie soll zu einem zielgerichteten, kosteneffektiven Einsatzder Therapie zu Gunsten Betroffener beitragen.