Leitlinien-Detailansicht

Angststörungen

Registernummer 051 - 028
Klassifikation S3

Stand: 15.04.2014 , gültig bis 15.04.2019

22.01.2015: redaktionell überarbeitete Patientenleitlinie ausgetauscht

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Angststörungen"
Langfassung der Leitlinie "Angststörungen"
Patientenleitlinie "Angststörungen"

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Angststörungen"
    Langfassung der Leitlinie "Angststörungen"
    Patientenleitlinie "Angststörungen"

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an alle Berufsgruppen, die mit der Erkennung, Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Angststörungen befasst sind: Hausärzte (Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. hausärztlich tätige Fachärzte für Innere Medizin, praktische Ärzte), Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie bzw. Nervenheilkunde, Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ärzte mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie bzw. Psychoanalyse sowie Psychologische Psychotherapeuten, weitere Fachberufe und alle in der Aus- und Weiterbildung befindlichen Psychologen und Ärzte; Fachkrankenhäuser und Fachabteilungen für Psychiatrie, Psychotherapie, Akut- und Rehabilitationskliniken für psychosomatische Medizin sowie andere Rehabilitationseinrichtungen; an Angststörungen erkrankte Erwachsene und deren Angehörige; Entscheidungsträger im Gesundheitswesen; die Öffentlichkeit zur Information über gute diagnostische/ therapeutische Vorgehensweisen. 

    Patientenzielgruppe

    Patienten mit Panikstörung/Agoraphobie, generalisierte Angststörung, soziale Phobie und spezifische Phobie

    Versorgungsbereich

    Diagnostik und Therapie von Angststörungen in Akutversorgung und Rehabilitation in den verschiedenen Versorgungsbereichen (ambulante, teilstationäre und stationäre Versorgung)  
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Ärztliche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DÄVT)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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    Deutsche Gesellschaft für Klinische Psychotherapie und Psychosomatische Rehabilitation (DGPPR)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) e.V.
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    Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW)
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    Deutsche Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Verhaltensmodifikation (DGVM)
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    Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Aktion Psychisch Kranke (APK)
    Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)
    Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V. (bvvp)
    Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG)
    Deutsche Angst-SelbstHilfe
    Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs
    Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG)
    Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV)
    Gesellschaft für Angstforschung
    Deutscher Fachverband für Verhaltenstherapie e. V.

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Jörg Wiltink Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
    Johannes Gutenberg-Universität
    Untere Zahlbacher Str. 8
    55131 Mainz Tel.: 06131 / 17 2841 Fax.: 06131 / 17 6688 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    M.E. Beutel
    B. Bandolow
    T. Lichte
    S. Rudolf
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen. Sie gehen mit hohen Komorbiditätsraten einher, nehmen oftmals einen chronischen Verlauf und remittieren selten spontan. Sie schränken die Lebensqualität, den sozialen Status und die finanzielle Situation der Betroffenen ein und führen unbehandelt infolge Frühberentungen und Krankschreibungen zu einer hohen ökonomischen Belastung für das Gesundheitssystem. Obwohl in Deutschland ein differenziertes Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten vorhanden ist, werden vorhandene Ressourcen für die Diagnostik und Behandlung von Angststörungen noch nicht angemessen genutzt. Bezüglich des Bedarfs, der Inanspruchnahme und des Zugangs zu psychotherapeutischen Leistungen besteht weiterhin Forschungsbedarf und die Steuerungsprozesse und Zuweisungskriterien für die in Anspruch genommenen ambulanten und stationären Angebote sind unklar.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die vorliegende S3-Leitlinie hat folgende Ziele: die Erkennung, Diagnostik, Behandlung von Angststörungen in Deutschland und die Partizipation, Aktivität und Lebensqualität der Patienten durch die Entwicklung transparenter und nachvollziehbarer Standards für die verschiedenen Versorgungsebenen zu verbessern; Schlüsselempfehlungen zu prioritären Versorgungsproblemen zwischen allen an der Versorgung beteiligten Gruppen unter Einbeziehung von Patienten- und Angehörigenvertretern abzustimmen, darzulegen und zu implementieren; die Versorgungsabläufe für Menschen mit Angsterkrankungen über die Versorgungsebenen darzustellen, die dabei entstehenden Entscheidungssituationen zu benennen und das jeweilige Vorgehen der Wahl zu definieren, und somit den Zugang der Patienten zu einer effektiven Therapie unter Berücksichtigung der differentiellen Indikation und der Schnittstellen zwischen den Versorgungsebenen zu fördern; Therapieprozess und -ergebnis durch die besondere Berücksichtigung von Problemen wie Chronifizierung und Komorbidität zu verbessern; Forschungsbedarf aufzuzeigen und daraus resultierende Aktivitäten anzuregen.