Leitlinien-Detailansicht

Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden, Umgang mit Patienten

Registernummer 051 - 001
Klassifikation S3

Stand: 15.04.2012 , gültig bis 31.03.2017

im Dezember 2012: Leitlinienreport - neue Version; Patientenleitlinien (lang und kurz) sowie Kurzfassung der Leitlinie eingestellt; im Januar 2013 englische Kurzfassung der Leitlinie eingestellt

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden, Umgang mit Patienten"
Langfassung der Leitlinie "Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden, Umgang mit Patienten"
Patientenleitlinie "Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden, Langfassung"
Patientenleitlinie "Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden, Kurzfassung"
Patientenleitlinie "Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden, Kurzfassung als zweiseitiges Faltblatt"
Leitlinienreport
Kitteltaschenversion
Leitlinie für den Schreibtisch
Praxistipps und Algorithmen
Schlüsselempfehlungen
Statements und Empfehlungen ohne Hintergrundkommentare und Quellen
English Short Version

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden, Umgang mit Patienten"
    Langfassung der Leitlinie "Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden, Umgang mit Patienten"
    Patientenleitlinie "Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden, Langfassung"
    Patientenleitlinie "Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden, Kurzfassung"
    Patientenleitlinie "Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden, Kurzfassung als zweiseitiges Faltblatt"
    Leitlinienreport
    Kitteltaschenversion
    Leitlinie für den Schreibtisch
    Praxistipps und Algorithmen
    Schlüsselempfehlungen
    Statements und Empfehlungen ohne Hintergrundkommentare und Quellen
    English Short Version

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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    Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie richtet sich an alle medizinischen Berufsgruppen, die mit der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit nicht-spezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden befasst sind, dabei v.a. an Ärztinnen/Ärzte; an behandlungsergänzende Fachberufsgruppen, dabei v.a. an Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten und Physiotherapeutinnen/ Physiotherapeuten; an Wissenschaftler, Verbände, Fachgesellschaften, Politiker und Ökonomen, die das Gesundheitswesen beraten und gestalten und nicht zuletzt an die Öffentlichkeit zur Information über gute diagnostische/therapeutische Vorgehensweisen.

    Patientenzielgruppe

    Die Patientenzielgruppe dieser Leitlinie umfasst die in der Praxis aller medizinischen Disziplinen relativ große Gruppe von erwachsenen Patienten mit anhaltenden nicht-spezifischen, funktionellen bzw. somatoformen Körperbeschwerden. Kinder und Jugendliche, sowie Patienten mit klar definierten, hinreichend organisch begründeten Erkrankungen der jeweiligen Fachgebiete stellen keine Zielgruppen dar. Die neben der Behandlerleitlinie entstehende Patientenversion richtet sich direkt an diese Patientenzielgruppe und an ihre Angehörigen.

    Versorgungsbereich

    Die Leitlinie ist für alle Versorgungsbereiche (Primär-, Sekundär- und Tertiärversorgung, ambulant und (teil-)stationär, Akut- und Rehabilitationsbereich) gültig.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM)
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    Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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    Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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    Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)
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    Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.
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    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
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    Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK)
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    Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK)
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    Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh)
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    Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) e.V.
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    Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP)
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    Deutsche Gesellschaft für Verhaltensmedizin und Verhaltensmodifikation (DGVM)
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    Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin GHUP e. V. (GHUP)
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    Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM)
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    Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
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    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
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    Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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    Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie e.V. (DGAKI)
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    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
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    Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV)
    Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der DGP e.V.
    Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    PD Dr. Constanze Hausteiner-Wiehle Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
    Klinikum rechts der Isar der TU TU München
    Langerstraße 3
    81675 München Tel.: 089 / 4140-4311 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Peter Henningsen Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
    Klinikum rechts der Isar der TU TU München
    Langerstraße 3
    81675 München
    e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    PD Dr. Constanze Hausteiner-Wiehle Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
    Klinikum rechts der Isar der TU TU München
    Langerstraße 3
    81675 München e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Dr. Rainer Schäfert, Heidelberg
    Dipl.-Psych. Heribert Satttel, Heidelberg
    Dr. Joram Ronel, München
    Prof. Dr. Markus Herrmann, Magdeburg
    PD Dr. Winfried Häuser, Saarbrücken
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden sind, unabhängig von der Lokalisation der Beschwerden, dem Fachgebiet und der Versorgungsstufe, für rund 20% aller Arztbesuche verantwortlich. In Nachfolge der abgelaufenen S2e-Leitlinie „Somatoforme Störungen“ und in Ergänzung zu einigen aktuellen deutschen Leitlinien, v.a. denen zum Fibromyalgie-Syndrom, zum Reizdarmsyndrom, zum Kreuzschmerz, zum chronischen Unterbauchschmerz der Frau und zur Psychotherapie somatoformer Störungen und assoziierter Syndrome, besteht also die Notwendigkeit für eine Leitlinie, die sich überwiegend mit den Gemeinsamkeiten und weniger mit den Unterschieden in Ätiologie, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie der verschiedenen Manifestationsformen nicht-spezifischer, funktioneller und somatoformer Körperbeschwerden befasst. Damit soll die uneinheitliche und sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für Behandler verwirrende Terminologie bezüglich Diagnose und Therapie überwunden werden. Dem Behandler werden praktikable und verständliche Begriffe an die Hand gegeben, die Patientin bzw. der Patient muss nicht mit einem „Ich kann bei Ihnen nichts finden“ nach Hause geschickt werden. Die vorliegende Leitlinie will deshalb evidenz- und konsensbasierte Informationen und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit all denjenigen zahlreichen Patientinnen und Patienten verbreiten, für deren körperliche Beschwerden keine hinreichende somatische Ursache gefunden wird.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Die Leitlinie soll Hilfen für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit nichtspezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden geben. Unter Berücksichtigung der Kriterien der evidenzbasierten Medizin entsprechen sie dem besten Stand der Erkenntnisse aus Wissenschaft (beste aktuell verfügbare Evidenz) und Praxis.

    Schlüsselwörter:

    Fibromyalgie, Reizdarm, Schmerzen, Symptom, Somatisierung