Leitlinien-Detailansicht

Benignes Prostatasyndrom (BPS), Therapie

Registernummer 043 - 035
Klassifikation S2e

Stand: 19.11.2014 , gültig bis 31.12.2017

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Benignes Prostatasyndrom (BPS), Therapie"
Leitlinienreport
Evidenzanalysen 2012
Evidenzbericht BOO und Therapie
Evidenzbericht HE-TUMT

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
Visitenkarte
  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Benignes Prostatasyndrom (BPS), Therapie"
    Leitlinienreport
    Evidenzanalysen 2012
    Evidenzbericht BOO und Therapie
    Evidenzbericht HE-TUMT

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
    Visitenkarte
  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Leitlinie soll Urologen, die Patienten mit BPS ambulant oder stationär behandeln, ermöglichen, diese Erkrankung zu diagnostizieren und eine Behandlung einzuleiten bzw. fortzuführen, die dem individuellen Krankheitsstadium und aktuellen, evidenzbasierten Kenntnisstand entspricht. Zur Information dient sie Allgemeinmedizinern, Internisten und Ärzten anderer Fachdisziplinen, die Patienten mit BPS ambulant oder stationär behandeln. 

    Patientenzielgruppe

    Die Leitlinie gilt für die Behandlung von Männern (meist > 50 Jahre alt), bei denen infolge des BPS Beschwerden im Bereiche des unteren Harntraktes mit Leidensdruck und Verringerung der Lebensqualität aufgetreten sind. 

    Versorgungsbereich

    Der Versorgungsbereich umfasst bei der konservativen (medikamentösen) Behandlung den ambulanten Bereich, während operative und instrumentelle (teilweise auch nicht-invasive) Eingriffe in der Regel stationär durchgeführt werden. 
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
    Visitenkarte

    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Arbeitskreis Benignes Prostatasyndrom der Akademie der Deutschen Urologen (mit-federführend)
    Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) (mit-federführend)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. med. K. Höfner Vorsitzender des AK BPS der Akademie der Deutschen Urologen
    Ev. Krankenhaus
    Virchowstr. 20
    46047 Oberhausen Tel.: +49 208-8811220 Fax.: +49 208-8811230 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. K. Höfner
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Unter Berücksichtigung der Anzahl der Betroffenen und der Kosten für Diagnostik und Therapie ist das benigne Prostatasyndrom (BPS) als eine Volkskrankheit anzusehen. Bei der Therapie des BPS wurden in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt. Unterschieden werden grundsätzlich eine Reihe konservativer und operativ-instrumenteller Behandlungsmethoden. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Ziel der Leitlinie ist es, unter Berücksichtigung der evidenzbasierten Medizin und Expertenerfahrungen für das jeweilige Krankheitsstadium des BPS nach Ausschluss anderer Erkrankungen aus der großen Palette therapeutischer Behandlungsmöglichkeiten das optimale Therapieverfahren auswählen und bewerten zu können, wobei insbesondere auf die Erhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität, die Prävention von (Langzeit-) Komplikationen und eine Kosteneffektivität geachtet wird. Durch die abzuleitenden Empfehlungen und die Leitlinienrealisierung soll die Versorgungsqualität von Patienten mit BPS optimiert und die Behandlungseffizienz verbessert werden. Somit ist die Leitlinie zur Therapie des Benignen Prostatasyndroms (BPS) ein evidenzbasiertes Instrument, um die Therapie des BPS grundlegend neu zu bewerten und zu verbessern. Männer mit Prostata-bedingten Miktionsbeschwerden und Ärzte, die diese Patienten behandeln, sollen durch die Leitlinie bei der Entscheidung über Therapiemaßnahmen informiert und unterstützt werden. Die Leitlinie soll dazu beitragen, eine angemessene, wissenschaftlich begründete und aktuelle Therapie anzubieten. Die Leitlinie soll neben dem Beitrag für eine angemessene Gesundheitsversorgung auch die Basis für eine individuell zugeschnittene, qualitativ hochwertige Therapie bieten. Mittel- und langfristig sollen so die Morbidität gesenkt und die Lebensqualität verbessert werden.