Leitlinien-Detailansicht
Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms
Stand: 22.12.2016 (in Überarbeitung), gültig bis 30.09.2017
Adressaten
Patientenzielgruppe
Versorgungsbereich
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Basisdaten
Verfügbare Dokumente
Kurzfassung der Leitlinie "Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms"- Download
- 1,14 MB
Langfassung der Leitlinie "Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms"- Download
- 2,96 MB
Patientenleitlinie "Prostatakrebs: Früherkennung"- Download
- 0,86 MB
Patientenleitlinie "Prostatakrebs: Lokal begrenztes Prostatakarzinom"- Download
- 1,07 MB
Patientenleitlinie "Prostatakrebs: Lokal fortgeschrittenes und metastasiertes Prostatakarzinom"- Download
- 1,09 MB
Leitlinienreport- Download
- 4,10 MB
Evidenzbericht- Download
- 7,16 MB
Anmeldung UpdateFederführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)Visitenkarte -
Anwender- & Patientenzielgruppe
Adressaten
Die interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms richtet sich an alle Betroffenen und alle Berufsgruppen, die mit der Prävention und Früherkennung von Prostatakarzi-nom befasst sind sowie alle Berufsgruppen, die Patienten mit Verdacht auf bzw. mit nachgewiesenem Prostatakarzinom jeglichen Stadiums behandeln, sowie deren Angehörige betreuen. Weitere Adressaten dieser Leitlinie sind übergeordnete Organisationen (z. B. Krankenkassen und Einrichtungen der ärztlichen Selbstverwaltung) und die interessierte Fachöffentlichkeit.Patientenzielgruppe
Alle Männer über 18 JahreVersorgungsbereich
ambulant/stationär/teilstationär - Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation - primärärztliche/spezialisierte Versorgung -
Herausgeber & Autoren
Federführende Fachgesellschaft
Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)VisitenkarteBeteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)VisitenkarteDeutsche Röntgengesellschaft (DRG)VisitenkarteDeutsche Krebsgesellschaft (DKG)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)VisitenkarteDeutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)VisitenkarteBeteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen
Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU)Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten e.V. (BVDST)Berufsverband der Deutschen Radiologen (BDR)Bundesverband Deutscher Pathologen e.V.Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS)Konferenz Onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege der DKG, KOKArbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin der DKG, ASORSArbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (PRIO) der DKGArbeitsgemeinschaft Psychoonkologie der DKG, PSOAnsprechpartner (LL-Sekretariat):
Dr. Markus Follmann, MPH, MSc Leitlinienprogramm Onkologie Office
c/o Deutsche Krebsgesellschaft
Kuno-Fischer-Straße 8
14057 Berlin e-Mail sendenLeitlinienkoordination:
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Wirth Klinik und Poliklinik für Urologie
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden
Fetscherstraße 74
01307 Dresden Tel.: 0351 / 458-2447 Fax.: 0351 / 458-4333 e-Mail senden -
Inhalte
Versorgungsbereich:
ambulante, teilstationäre, stationäre, rehabilitative Versorgung
Gründe für die Themenwahl:Das Prostatakarzinom ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung in Deutschland. Durch den demographischen Wandel und die zunehmende Lebenserwartung stellt es zudem eine wichtige gesundheitspolitische Herausforderung der Zukunft dar. Da die Prävalenz früher Stadien sehr hoch ist und die Erkrankung in ihrem frühen Stadium meistens nur sehr langsam fortschreitet, ist eine sachgerechte, an der wissenschaftlichen Evidenz orientierte Diagnostik und Therapie von großer Bedeutung für die Betroffenen und das Gesundheitssystem insgesamt. Da alle Therapieformen des Prostatakarzinoms mit Auswirkungen auf die Lebensqualität verbunden sind, kann eine Überdiagnose und Übertherapie sehr nachteilige Folgen und hohe Kosten verursachen. Umgekehrt ist eine zu spät erkannte Erkrankung für die Betroffenen oft mit jahrelangem Leiden und für das Gesundheitswesen mit hohen Therapiekosten verbunden. Die Weiterentwicklung der im Jahre 2009 veröffentlichten S-3 Leitlinie als „living guideline“ dient der ständigen Aktualisierung und Validierung der wissenschaftlichen Information auf dem Gebiet von Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Prostatakarzinoms.
Zielorientierung der Leitlinie:Die interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms ist ein evidenz- und konsensbasiertes Instrument, um Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms zu verbessern.
Männer und Ärzte sollen durch die Leitlinie bei der Entscheidung über Früherken-nungsmaßnahmen unterstützt werden. Die Leitlinie soll dazu beitragen, eine angemessene Gesundheitsversorgung bei der Früherkennung sicherzustellen.
Es ist weiterhin die Aufgabe der Leitlinie, dem Patienten (mit Verdacht auf Prostatakarzinom oder nachgewiesenem Prostatakarzinom) angemessene, wissenschaftlich begründete und aktuelle Verfahren in der Diagnostik, Therapie und Rehabilitation anzubieten. Dies gilt sowohl für die lokal begrenzte oder lokal fortgeschrittene Erkrankung als auch bei Vorliegen eines Rezidivs oder von Fernmetastasen.
Die Leitlinie soll neben dem Beitrag für eine angemessene Gesundheitsversorgung auch die Basis für eine individuell zugeschnittene, qualitativ hochwertige Therapie bieten. Mittel- und langfristig sollen so die Morbidität und Mortalität von Patienten mit Prostatakarzinom gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden.
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