Leitlinien-Detailansicht

Prostatakarzinom; Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien

Registernummer 043 - 022OL
Klassifikation S3

Stand: 30.09.2014 , gültig bis 29.09.2016

10.11.2015: aktualisierte Patientenleitlinien eingestellt

Verfügbare Dokumente

Kurzfassung der Leitlinie "Prostatakarzinom; Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien"
Langfassung der Leitlinie "Prostatakarzinom; Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien"
Patientenleitlinie "Prostatakrebs: Früherkennung"
Patientenleitlinie "Prostatakrebs: Lokal begrenztes Prostatakarzinom"
Patientenleitlinie "Prostatakrebs: Lokal fortgeschrittenes und metastasiertes Prostatakarzinom"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Kurzfassung der Leitlinie "Prostatakarzinom; Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien"
    Langfassung der Leitlinie "Prostatakarzinom; Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien"
    Patientenleitlinie "Prostatakrebs: Früherkennung"
    Patientenleitlinie "Prostatakrebs: Lokal begrenztes Prostatakarzinom"
    Patientenleitlinie "Prostatakrebs: Lokal fortgeschrittenes und metastasiertes Prostatakarzinom"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Thera­pie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms richtet sich an alle Betroffenen und alle Berufsgruppen, die mit der Prävention und Früherkennung von Prostatakarzi-nom befasst sind sowie alle Berufsgruppen, die Patienten mit Verdacht auf bzw. mit nachgewiesenem Prostatakarzinom jeglichen Stadiums behandeln, sowie deren Ange­hörige betreuen. Weitere Adressaten dieser Leitlinie sind übergeordnete Organisatio­nen (z. B. Krankenkassen und Einrichtungen der ärztlichen Selbstverwaltung) und die interessierte Fachöffentlichkeit. 

    Patientenzielgruppe

    Alle Männer über 18 Jahre

    Versorgungsbereich

    ambulant/stationär/teilstationär - Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation - primärärztliche/spezialisierte Versorgung
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
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    Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V. (DEGRO)
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    Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)
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    Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
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    Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
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    Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU)
    Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten (BVDST)
    Bundesverband Deutscher Pathologen e.V.
    Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Dr. Markus Follmann, MPH, MSc Leitlinienprogramm Onkologie Office
    c/o Deutsche Krebsgesellschaft
    Kuno-Fischer-Straße 8
    14057 Berlin e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. med. Dr. h.c. Manfred Wirth Klinik und Poliklinik für Urologie
    Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden
    Fetscherstraße 74
    01307 Dresden Tel.: 0351 / 458-2447 Fax.: 0351 / 458-4333 e-Mail senden
  • Inhalte
    Versorgungsbereich:

    ambulante, teilstationäre, stationäre, rehabilitative Versorgung

    Gründe für die Themenwahl:

    Das Prostatakarzinom ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung in Deutschland. Durch den demographischen Wandel und die zunehmende Lebenserwartung stellt es zudem eine wichtige gesundheitspolitische Herausforderung der Zukunft dar. Da die Prävalenz früher Stadien sehr hoch ist und die Erkrankung in ihrem frühen Stadium meistens nur sehr langsam fortschreitet, ist eine sachgerechte, an der wissenschaftlichen Evidenz orientierte Diagnostik und Therapie von großer Bedeutung für die Betroffenen und das Gesundheitssystem insgesamt. Da alle Therapieformen des Prostatakarzinoms mit Auswirkungen auf die Lebensqualität verbunden sind, kann eine Überdiagnose und Übertherapie sehr nachteilige Folgen und hohe Kosten verursachen. Umgekehrt ist eine zu spät erkannte Erkrankung für die Betroffenen oft mit jahrelangem Leiden und für das Gesundheitswesen mit hohen Therapiekosten verbunden. Die Weiterentwicklung der im Jahre 2009 veröffentlichten S-3 Leitlinie als „living guideline“ dient der ständigen Aktualisierung und Validierung der wissenschaftlichen Information auf dem Gebiet von Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Prostatakarzinoms. 

    Zielorientierung der Leitlinie:

     Die interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Thera­pie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms ist ein evidenz- und konsensba-siertes Instrument, um Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms zu verbessern. Männer und Ärzte sollen durch die Leitlinie bei der Entscheidung über Früherken-nungsmaßnahmen unterstützt werden. Die Leitlinie soll dazu beitragen, eine angemes­sene Gesundheitsversorgung bei der Früherkennung sicherzustellen. Es ist weiterhin die Aufgabe der Leitlinie, dem Patienten (mit Verdacht auf Prostatakar-zinom oder nachgewiesenem Prostatakarzinom) angemessene, wissenschaftlich be­gründete und aktuelle Verfahren in der Diagnostik, Therapie und Rehabilitation anzu­bieten. Dies gilt sowohl für die lokal begrenzte oder lokal fortgeschrittene Erkrankung als auch bei Vorliegen eines Rezidivs oder von Fernmetastasen. Die Leitlinie soll neben dem Beitrag für eine angemessene Gesundheitsversorgung auch die Basis für eine individuell zugeschnittene, qualitativ hochwertige Therapie bie­ten. Mittel- und langfristig sollen so die Morbidität und Mortalität von Patienten mit Prostatakarzinom gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden.