Leitlinien-Detailansicht

Demenzen

Registernummer 038 - 013
Klassifikation S3

Stand: 24.01.2016 , gültig bis 23.01.2021

Verfügbare Dokumente

Langfassung der Leitlinie "Demenzen"
Leitlinienreport

Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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  • Basisdaten

    Verfügbare Dokumente

    Langfassung der Leitlinie "Demenzen"
    Leitlinienreport

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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  • Anwender- & Patientenzielgruppe

    Adressaten

    Die Zielgruppe der S3-Leitlinie "Demenzen" sind Personen, die Demenzkranke und Angehörige behandeln und betreuen. Dazu gehören Ärzte, Psychologen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Mu­sik-, Kunst- und Tanztherapeuten, Logopäden, Pflegekräfte und Sozialarbeiter. Darüber hinaus bietet die Leitlinie Informationen für Erkrankte und Angehörige und für alle anderen Personen, die mit Demenzkranken umgehen, sowie für Entscheidungsträger im Gesundheitswesen.

    Patientenzielgruppe

    Die Leitlinie bezieht sich auf die Alzheimer-Demenz, die vaskuläre Demenz, die gemischte Demenz, die frontotemporale Demenz, die Demenz bei Morbus Parkinson und die Lewy-Körperchen-Demenz. Seltene Formen der Demenz bei anderen Erkrankungen des Gehirns und Demenzsyndrome bei z.B. internistischen Erkrankungen sind nicht Thema dieser Leitlinie.

    Versorgungsbereich

    Die medizinische Behandlung von Menschen mit Demenz soll im Regelfall ambulant erfolgen. Eine stationäre Behandlung stellt den Ausnahmefall einer krisenhaften Situation dar. Diese Leitlinie defi­niert daher keine spezifischen Indikationen zur stationären oder teilstationären Behandlung von Pati­enten mit Demenz. Die Leitlinienaussagen gelten für beide Versorgungssektoren gleichermaßen.
  • Herausgeber & Autoren

    Federführende Fachgesellschaft

    Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN)
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    Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
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    Beteiligung weiterer AWMF-Gesellschaften

    Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP)
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    Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V.(DGGG)
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    Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR)
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    Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. (DGN)
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    Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V. (GfH)
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    Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung e.V. (DGKN)
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    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
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    Beteiligung weiterer Fachgesellschaften/Organisationen

    Deutsche Gesellschaft für Psychologie e.V., DGPs
    Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP)
    Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN)
    Berufsverband deutscher Neurologen, BDN
    Berufsverband deutscher Psychiater (BVDP)
    Bundesverband Geriatrie e.V.
    Berufsverband Deutscher Humangenetiker (BVDH)
    Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.
    Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V
    Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e.V. (DMtG)
    Deutscher Fachverband für Kunst- & Gestaltungstherapie e.V.
    Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH)
    Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG)
    Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V., BFLK
    Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, DBFK
    Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK)

    Ansprechpartner (LL-Sekretariat):

    Prof. Dr. Frank Jessen Uniklinik Köln
    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
    Kerpener Str. 62
    50937 Köln Tel.: +49 (0) 221 / 478-4010 e-Mail senden

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Günther Deuschl

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Wolfgang Maier

    Leitlinienkoordination:

    Prof. Dr. Frank Jessen
  • Inhalte
    Gründe für die Themenwahl:

    Aufgrund der Tatsache, dass sich im Rahmen der Behandlung demenzieller Erkrankungen seit Veröffentlichung der S3 Leitlinie Demenzen im Jahre 2009 empirisch zahlreiche neue Befunde ergeben haben, wurde eine Aktualisierung der Leitlinie angestrebt. Diese Aktualisierung hat das Ziel, alle derzeit verfügbaren empirischen Befunde in die bereits vorliegenden Empfehlungen einzuschließen, um so eine erneute Steigerung der Behandlungsqualität zu erreichen. Die vorliegenden Empfehlungen wurden modifiziert und neue Empfehlungen ausgesprochen.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Inhalt dieser evidenz- und konsensusbasierten Leitlinie sind Aussagen zu Prävention, Diagnostik und Therapie von Demenzerkrankungen sowie zur leichten kognitiven Störung. Ziel ist es, den mit der Behandlung und Betreuung von Demenzkranken befassten Personen eine syste­matisch entwickelte Hilfe zur Entscheidungsfindung in Diagnostik, Therapie, Betreuung und Beratung zu bieten. Die Leitlinie dient auch zur Information von Erkrankten und ihren Angehörigen. Grundlage der Leitlinie ist die vorhandene wissenschaftliche Evidenz sowie ein strukturierter Konsen-susprozess aller beteiligten Gruppen. Sie soll somit den aktuellen konsentierten Standard zu Diagnos­tik, Therapie, Betreuung und Beratung von Demenzkranken und Angehörigen darstellen. Durch die Empfehlungen soll die Qualität der Behandlung und Betreuung von Erkrankten und Ange­hörigen verbessert werden (Qualitätssicherung). Die Anwendung wirksamer und hilfreicher Verfahren soll gestärkt werden. Gleichzeitig werden bei einzelnen Verfahren bei Hinweisen auf fehlende Wirk­samkeit Empfehlungen gegen eine Anwendung gegeben.